SOUNDCORE BOOM 3I – TEST / ERFAHRUNGSBERICHT

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Geschaffen für die Extreme abseits des Alltags. Nicht nur wasserfest, nein sogar salzwasserfest soll der neue soundcore Boom 3i sein.
Dabei macht der kleine, tragbare Speaker seinem Namen alle Ehre. Ob es noch mehr als nur „BOOM“ gibt und der „Kleine“ vielleicht auch etwas für Euch ist, erfahrt im folgenden Testbericht.

Inhalt

  1. Lieferumfang
  2. Technische Daten
  3. Boom 3i
  4. Die App
  5. Musik ab
  6. Der Klang
  7. Lightshow
  8. TWS
  9. PartyCast
  10. Outdoor
    10.1 Robustheit
    10.2 Aber
  11. Die Laufzeit
  12. Die Bedienung
    12.1 Am Gerät
    12.2 In der App
  13. Preise & Verfügbarkeit
  14. Tipps & Tricks
  15. Fazit
  16. Community
  17. Playlist

1. Lieferumfang

Die Verpackung lässt wieder keine Zweifel zu und kommt im typischen soundcore-Design, weiß-blau, daher.
Schnell geöffnet begrüßt uns direkt die Boom 3i. Darunter ist noch eine Kurzanleitung versteckt. Im Inneren des zusätzlichen Kartons befinden sich der Tragegurt und dessen Clips, sowie das USB-C Ladekabel.
Hier wäre schon mein erster Vorschlag: Ich würde mir eine kleine Aufbewahrungsmöglichkeit für Kabel und Gurt wünschen. Da wir ja von Outdoor sprechen, wäre das nicht verkehrt.

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2. Technische Daten

  • 50W Ausgangsleistung
  • TWS (True Wireless Stereo)
  • Ultratiefer Bass
  • Bluetooth 5.3
  • IP68
  • 210 x 85 x 78,5mm
  • 16 Stunden Laufzeit (bei Standardeinstellungen, 50% Lautstärke, ohne BassUp, ohne Lichteffekte)
  • Stimmverstärker, Notfallalarm, Buzz Clean

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3. Boom 3i

Sowohl optisch als auch haptisch merkt man vom ersten Moment, wo die Reise hingeht. Das Gehäuse fühlt sich sehr robust an. Es soll unter keinen Umständen ein Zweifel an der Outdoorfähigkeit aufkommen.
Dazu kommen gewogene 779g, die dem Boom 3i ein strammes Gewicht verleihen.
Die Front ist von den Auslässen für die Lautsprecher und dem soundcore-Logo geziert.

Am Boden sind 2 leicht gummierte Standhilfen, die verhindern, dass das Gehäuse wegen der Form wackelt.

Rechts und links finden wir die Auslässe für den Bass.

Auf der geriffelten Rückseite ist nur der USB-C Anschluss zum Laden. Dieser wird mit einem gut 8mm dicken Gummi abgedichtet, welcher wiederum um Gehäuse befestigt ist.


Auf der Oberseite sind die Befestigungspunkte für den Tragegurt und sämtliche Bedienelemente. Somit benötigt man nicht für alles die App. Aber wir wenn schon dabei sind:

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4. Die App

Sowohl für soundcore-Neulinge als auch Kenner bietet die App die üblichen Einstellungen für Klang, Verbindungen und spezifische Geräteeinstellungen.
Man bleibt sich glücklicherweise dem gewohnten Bild treu und sorgt für eine leichte Verständlichkeit aller Punkte und sorgt somit dafür, dass man sich kurzer Zeit leicht zurecht findet. Updates der Firmware werden auch weiterhin über die App angestoßen und installiert.

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5. Musik ab

Wer die soundcore-App noch nicht installiert hat, der sollte das direkt als Erstes machen. Diese findet Ihr in Eurem jeweiligen App-Store.


Nach der Installation legt Ihr Euch ein Benutzerkonto an. Dazu benötigt Ihr nur eine E-Mail Adresse.
ACHTUNG: Wer z.b. schon einen Speicher von Anker SOLIX besitzt und somit schon ein Konto hat, kann sich mit diesen Daten in der soundcore-App einloggen.
Mit einem Tastendruck von 2-3 Sekunden auf den An/Aus Button schalten wir die Boom 3i ein. Glücklicherweise ertönt mal nicht diese Standard-Stimme und erzählt mir, was gerade so alles passiert.
Es ertönen einfach nur ein paar Geräusche, die wesentlich angenehmer klingen und den gleichen Zweck erfüllen.


Der Speaker ist bei mir direkt im Pairing gewesen und das Smartphone hat ihn schnell gefunden. Verbinden, Koppeln und in die App integrieren. Ein übliches Kinderspiel.


Ein Firmware-Update wird mir angeboten und natürlich sofort ausgeführt. Dazu rate ich Euch auch dringend. Andere Tester haben berichtet, ohne dieses Update wäre der Klang so schlecht gewesen, dass der Lautsprecher unbrauchbar gewesen sein soll.


Dieser Fehler wurde dann mit dem Update aber direkt behoben. Ich gehe davon aus, dass die zukünftigen Geräte schon mit einer höheren Firmware-Version ausgeliefert werden und dieses Problem somit von Anfang an erledigt sein wird.


Ohne weitere Umschweife ab zu Amazon Music und die Testliste an geschmissen. Wir haben Musik!
Vom Auspacken bis zum ersten Lied sind ganz entspannte 10 Minuten vergangen. Genau so habe ich mir das vorgestellt und auch erwartet.

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6. Der Klang

Oha! Also Untertreibung kann man soundcore nicht vorwerfen. Ghost Town von Adam Lambert sorgt mit seinen wummernden Bässen ganz schnell für ein breites Grinsen im Gesicht. Und so geht es auch durchweg weiter.


Je nach Lied kommt direkt Party-Feeling auf. Allerdings muss man leichte Abstriche bei den Mitten und Höhen machen. Trotz Einstellmöglichkeiten in der App, fangen die Höhen, je nach Lied, sehr schnell an kratzig zu klingen.


Allerdings ist das auch nicht die Stärke der Boom 3i. Diese liegt tatsächlich darin, Outdoor für Musikgenuss zu sorgen. Dabei helfen die meistens etwas überzogenen Bässe natürlich sehr gut. Und da interessiert es wohl auch die wenigsten, ob der Klang preisverdächtig ist oder „nur“ gut klingt.


Wer trotzdem noch mehr rausholen möchte, der kann das über die Einstellungen in der App natürlich machen.
Im Auslieferungszustand sind BassUp 2.0 und das Soundprofil „soundcore Signature“ aktiviert. Dies führt leicht zu Übersteuern der Bässe. Zusätzlich können wir noch aus den Optionen „Höhenverstärkung“, „Stimme“ und „Balance“ wählen.


Der integrierte 9-Band-Equalizer bietet nicht nur die Möglichkeit, sich sein komplett eigenes Soundprofil von Grund auf zu erstellen. Auch die vorhanden Profile können damit noch angepasst und verfeinert werden. Diese lassen sich dann in verschiedenen Custom-Profilen speichern.


Wer sich damit wirklich eingehend befasst, der kann noch sehr viel aus dem Mono-Lautsprecher rausholen. Die Einstellungen können gespeichert und mit anderen Nutzern, über QR-Code oder einem Link geteilt werden. Das gefällt mir richtig gut!


Die maximale Lautstärke ist extrem und verbessert den Klang nicht wirklich. Diesen zu verbessern klappt auch nur noch aus der Ferne, über das Smartphone. Direkt davor stehend macht das keinen Sinn, dafür ist es einfach zu laut.

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7. Lightshow

Rechts und links, die beiden Membranen, sind hinterleuchtet. Dies kann man Ein- und Ausschalten und in verschiedenen Modi leuchten lassen.

Es gibt vordefinierte Farbprofile, die mit dem Beat der Musik synchronisiert aufleuchten. Oder, eingeordnet unter „Umgebungslicht“ einfach irgendwas machen. Egal welches Profil man wählt, jedes kann noch selbst farblich angepasst werden. Grundeinstellung ist eine zufällige Farbe.

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8. TWS

Wieder ein cleverer Schachzug von soundcore (aber nicht nur): Die Funktion TWS!
Kurz erklärt: TWS steht für „True Wireless Stereo“. Damit lassen sich zwei Boom 3i verbinden und können danach Stereo arbeiten. Ein Lautsprecher gibt den linken und der andere den rechten Musikkanal wieder.
Das ist ein Feature, welches mich noch brennend interessiert. Und damit hat die Falle schon zugeschnappt. Ich werde mir wohl noch einen zweiten Boom 3i zulegen. Und ja, die Frage: „Warum sollte man das machen?“ ist legitim.


Dafür spricht für mich Folgendes: Ich habe wieder etwas weniger Kabelsalat auf dem Schreibtisch, bei vergleichbarem Klang, zu meinem jetzigen System. Außerdem kann ich Laden und Hören gleichzeitig. Und wenn ich Outdoor Musik haben möchte, dann nehme ich einfach einen oder wenn ich richtig flexen will, beide Boom mit. Ohne großes Kabeln.

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9. PartyCast

Hierbei können über die PartyCast-Funktion bis zu 100 kompatible Geräte verbunden werden. Dabei agiert z.b. die Boom 3i als Master und wird mit dem Smartphone verbunden. Anschließend werden weitere Geräte, nicht zwingend identische, die mit der PartyCast-Funktion ausgerüstet sind, als Slave-Geräte gekoppelt. Diese geben dann den Ton des Master wieder, wobei dies in Mono geschieht. Stereo gibt es nur über TWS.

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10. Outdoor

10.1 Robustheit

Jetzt habe ich schon oft drüber gesprochen, also ab nach Draußen!
Mit IP68 Zertifizierung ist der Lautsprecher vollständig staubdicht und Schutz gegen Berührung. Sprich er geht nicht kaputt, wenn man ihn mal zu grob anpackt.
Außerdem besteht in Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen bis zu einer Tiefe von einem Meter. Damit ist man gut ausgerüstet für die meisten Situationen.


Sollte man auf die Idee kommen, den Boom 3i mit ins Wasser zu nehmen, so sorgt die Bauweise dafür, dass er sich im Wasser immer so dreht, dass die Lautsprecher nach oben zeigen.
Kommt man wieder nach Hause und die Boom ist verdreckt, dann bietet die Funktion „Buzz Clean“ eine Unterstützung beim Reinigen.


Dieser spezielle „Reinigungsmodus“ spielt wiederholt niederfrequente Töne und lässt die äußeren Membranen extrem vibrieren. Dadurch kommt es zu Luftstößen und der ganze Lautsprecher „schüttelt“ sich.
Sand oder andere kleine Schmutzpartikel werden somit ganz einfach abgeschüttelt. Das klappt soweit auch ganz gut.


Und ja, alles was hier versprochen wird, klappt mit Sicherheit auch für einen langen Zeitraum. Was uns zum ganz großen ABER führt:

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10.2 Aber

Wozu das alles? Wer nimmt die Boom 3i tatsächlich mit zum Rafting? Wer geht damit Klettern? Oder noch besser: Wer geht damit Surfen?
Selbst wenn, der Lautsprecher macht das alles mit, auf jeden Fall. Dann brauche ich aber noch das passende Smartphone. IP68 unterstützen fast nur Flagship- oder spezielle Outdoor-Geräte. Alles dazwischen ist spätestens beim Salzwasser draußen.


Und wer will in den angesprochenen Situationen Musik hören? Also ich maximal über Kopfhörer, aber nicht über einen tragbaren Lautsprecher, der auf Dauer schwer wird.
Und z.b. den Strand beschallen geht nur dann, wenn sonst niemand da ist, den man stört. Sonst hat man sich ganz schnell unbeliebt gemacht.


Tatsächlich sehe ich es so, dass es super ist, den ganzen Schutz zu haben. Wenn der Speaker mal in den Pool fällt, dann macht der das locker mit. Fällt der mal vom Tisch, in den Dreck, kein Thema. Auch das übersteht er ohne Mucken.


Wenn das Augenmerk nicht so sehr auf dem Bass liegen würde, dann hätte man hier einen genialen Lautsprecher für ein Festival-Wochenende. Der macht alles mit und sorgt neben den Konzerten weiterhin für gute Unterhaltung. Wenn man das Kratzen weg bekommt. Oder man ist in einem Zustand, in dem das nicht mehr als störend empfunden wird. 😉

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11. Die Laufzeit

Angegeben wird von soundcore eine Laufzeit von ca. 16 Stunden, 50% Lautstärke, ohne BassUp, ohne Lichteffekte und bei Standardeinstellungen.
Wir hatten die Boom mit im Urlaub und haben die ganze Zeit über Smartphone Radio gestreamt. Dabei hatten wir die Lautstärke zwischen 20%-30% und BassUp immer an. Als Soundprofil hatten wir soundcore Signature aktiviert.


Dabei kamen wir auf eine Laufzeit von ca. 24 Stunden, was ich doch schon sehr beachtlich finde. Allerdings stört mich hier wieder die Anzeige des Akkustandes in dieser Balkenform. An Tag 3 brach der Balken zusammen von vier direkt auf einen Balken. Da würde ich mir den geschriebenen Akkustand in % wünschen.
Rechne ich mir den Verbrauch jetzt hin und her, komme ich zu dem Ergebnis, dass die 16 Stunden, die von soundcore angegeben werden, möglich sind. Wobei das ganz von der gehörten Musik abhängt. Läuft ständig etwas mit sehr viel Bass, dann wird es eng, trotz deaktiviertem BassUp. Bei „normalem“ Radio, wenn man eine durchmischte Musikauswahl zu hören bekommt, dann klappt das auf jeden Fall.


Bei aktivem BassUp und Lightshow sind realistisch 10 – 12 Stunden drin.
Der Akku hat eine Kapazität von 2400mAh und soll via USB-C in gut 4 Stunden, je nach Ladequelle, wieder bei 100% sein. Da man den Lautsprecher auch im Betrieb laden kann, kann man die Laufzeit auch unterwegs mit einer Powerbank noch deutlich steigern.

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12. Die Bedienung

12.1 Am Gerät

Auf der Oberseite befinden sich die wichtigsten Tasten, um eine grundlegende Nutzung auch ohne Smartphone möglich zu machen.
Von Rechts nach Links haben wir:

  1. An/Aus
  2. Bluetooth
  3. Leiser
  4. Play/Pause
  5. Lauter
  6. Lightshow
  7. PartyCast
  8. BassUp

An/Aus, Bluetooth, PartyCast und BassUp besitzen noch je eine LED über den entsprechenden Tasten, wodurch die Einstellung signalisiert wird. Dies lässt sich in der App auch deaktivieren.
Die Tasten sind gummiert, mit erhabenen Symbolen, die die Funktion anzeigen. Die Druckpunkte sind gut und entsprechend der IP-Zertifizierung etwas schwergängig.

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12.2 In der App

Zusätzlich zu den schon erwähnten Möglichkeiten wie Laut/Leise, Play/Pause usw., können wir, abgesehen vom Bluetooth, alles Weitere auch in der App steuern.
Hier haben wir sogar die Möglichkeit, den Boom aus der Ferne komplett auszuschalten. Finde ich auch nicht schlecht.
Man bekommt den Lautsprecher oben als Bild angezeigt und kann, wenn man das möchte, in eine „3D-Anschit“ wechseln, welche es aber tatsächlich nur ermöglicht, das Bild auf der horizontalen Ebene um 360° zu drehen. Warum auch immer man das tun sollte…
BassUp und EQ kennen wir schon, deshalb wird es jetzt „komisch“.


Der „Stimmverstärker“ nimmt eine Nachricht auf und gibt sie laut wieder. Dies kann in Echtzeit geschehen oder als aufgenommene Dauerschleife, die auch pausiert werden kann. So kann man sich Gehör verschaffen ohne zu brüllen.
Das Smartphone dient hierbei als Mikro und der Lautsprecher als Wiedergabegerät.


Darunter erwarten uns die Soundeffekte. Weißes Rauschen sind einfach nur Geräusche zur Entspannung oder Beruhigung, z.b. Lagerfeuer oder Gewitter. Diese können wir auch noch selbst kombinieren. Ist ganz nett.


Jetzt heißt es Vorsicht: Der Notfallalarm. Entweder über die BassUp-Taste gestartet oder in der App ausgelöst, geht der Punk ab. In der App kann ich wählen zwischen Sirene, Signalpfeife oder Notfallwarnsystem. Dazu noch die Wiedergabedauer zwischen 1 – 60 Minuten gewählt und auf Wiedergabe gedrückt. Die Sicherheitsabfrage ob man das wirklich möchte noch mit quittieren und los geht’s.


Der Warnton beginnt leise und steigert sich schnell auf voll Lautstärke. Wir reden hier von ~100dB, die in einem Umkreis von 100m, Freifläche, alles und jeden auf einen aufmerksam machen. Zusätzlich fanden die Membranen an zu leuchten. Das würde ich mir gerne als optionale Einstellung wünschen. Tagsüber bringt einem das Leuchten nichts und kostet nur Akku. Nachts macht das Sinn. Allerdings nicht in Rot. Hier würde ich eher auf Gelb oder Weiß setzen.


In den restlichen Einstellungen gibt es nicht mehr ganz so viel zu entdecken. Hinweistöne und Tastenbeleuchtungen können deaktiviert werden, die automatische Abschaltzeit bei Nichtnutzung kann angepasst oder deaktiviert werden und man kann sich manuell auf die Suche nach einem Firmware-Update machen und dieses ggfs. installieren.
Dazu finden wir noch die Seriennummer des Gerätes und ein paar Anleitungen.

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13. Preise & Verfügbarkeit

Die soundcore Boom 3i ist direkt im soundcore-Shop* und auf Amazon* für eine UVP von 129,99€ in folgenden stylischen Farben erhältlich:

  • Nachtschwarz
  • Ozeanblau (meine)
  • Wüstenrose
  • Dschungelgrün

Dazu ist aber anzumerken, dass die Farben nicht unbedingt zu ihrer Bezeichnung passen. Hier muss man eine gewisse Toleranz mitbringen.

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14. Tipps & Tricks

An einem Windows-Rechner, über Bluetooth verbunden, kam es bei zu einer Asynchronität zwischen Bild und Ton.
Dies konnte ich beheben, indem ich den Geräte-Manager öffnete, Doppelklick auf Audio-, Video- und Gamecontroller und dort den Punkt „soundcore Boom 3i A2DP SNK“ deaktivierte.
Danach liegt die Latenz bei fast Null.


Da auch die Boom 3i mit mehreren Geräten verbunden sein kann, kommt es bei mir ab und an zu folgendem Phänomen:
Ich streame Musik über mein Smartphone, sitze parallel am Rechner. Dort ist die Boom auch gekoppelt. Gibt es eine Benachrichtigung am Rechner, stoppt der Stream vom Smartphone und spielt nicht allein weiter.
Hier schafft entweder das händische Trennen des Lautsprechers vom Rechner Abhilfe. Oder das Wechseln der Sound-Quelle.

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15. Fazit

Grundsätzlich finde ich das Konzept der extremen Bauweise schon spannend. Mit einer IP68 Zertifizierung ist die Boom 3i aktuell einzigartig. Die Konkurrenz bietet maximal IP67. Das in dieser Preisklasse ist schon sehr gut!
Die Bedienung ist ein Kinderspiel und lässt uns frei am Klang schrauben. Die integrierte, zuschalt- und einstellbare „Partybeleuchtung“ sorgen für jede Menge Spaß in lauen Sommernächten am und wer will auch im Pool.


Wummernde Bässe helfen uns immer dabei, sofort zu Orten, wo die Party ist. Und sollte diese mal außer Kontrolle geraten, kann man mit dem eingebauten Stimmverstärker für Ordnung sorgen. Oder man greift direkt zur Alarmfunktion und macht auf Seine Notsituation aufmerksam.
Braucht man das alles? Nöö! Wahrscheinlich nur im Einzelfall. Ist es nice-to-have? Jaa! Findet man den soundcore Boom 3i in den regelmäßigen Angeboten für unter 100€ kann man auf jeden Fall zuschlagen.
Ob mit PartyCast oder TWS (bei 2 * Boom 3i) und den restlichen „Spielereien“, hier macht man nicht viel falsch und bekommt einen solide und extrem robuste Partymaschine, die aber auch leise kann.

ProContra
extrem robuste Bauweise (IP68)nur Bluetooth
schwimmfähigschwierig in den Höhen, leicht kratzig
kräftiger Bassneigt zum Übersteuern
9-Band-EQUVP für Klang zu hoch
Partybeleuchtung
PartyCast und TWS
guter Akku
Notfallalarm und Stimmverstärker
kann im Betrieb geladen werden

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16. Community

Was haltet Ihr vom Boom 3i? Sind Outdoor-Fähigkeiten genau das, was Ihr gesucht habt und deshalb ein Kaufgrund? Gibt es bei Euch tatsächlich einen oder mehrere Anwendungsbereiche, in denen Ihr die robuste Bauweise benötigt? Wenn ja, dann schreibt doch gerne mal, welche das sind.
Lasst uns drüber reden. In unserem Forum findet Ihr Hilfe bei Problemen aller Art zu allen Anker-Produkten.
Und auch wenn Ihr keine Probleme habt, kommt gerne vorbei und erzählt uns von Euren Erfahrungen.
Wir freuen uns immer, wenn wir neue Mitglieder begrüßen dürfen!

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17. Playlist

Wie versprochen, hier noch meine Playlist zum Testen:

01. Adam Lambert – Ghost Town
02. Alicia Keys – Empire State Of Mind (Live)
03. Janis Joplin – Me And Bobby McGee
04. Guns’N’Roses – Knockin On Heaven’s Door (Live Wembley ’92)
05. Hans Zimmer /J. Newton Howard – The Dark Knight (Live The Masterpiece Experience – YouTube Only)
06. Nightwish – Ghost Love Score (Live @Wacken 2013)
07. Johnny Cash – Hurt
08. Alter Bridge – Metalingus
09. Lacrimosa – Lichtgestalt
10. Tina Guo – Wonder Woman Main Theme
11. Lynyrd Skynyrd – Simple Man
12. Ummet Ozcan – My Beat Goes
13. Gustavo Bravetti – Babel
14. Ava Low – Shaking Hands
15. Lindsey Stirling – Crystallize
16. Metallica – Master Of Puppets
17. Meiko Kaji – 修羅の花 (Shura no Hana – The Flower Of Carnage)
18. Wu-Tang Clan – Method Man
19. Delinquent Habits Feat. Melinda – How It Started
20. Nicky Jam – Estrella

Habt Ihr eine spezielle Playlist, um Eure Kopfhörer zu testen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren oder im Forum wissen.

Und jetzt wünsche ich Euch ganz viel Spaß beim Musikhören!

Liebe Grüße David! 🙂

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soundcore Boom 3i Test 129 EUR
  • 8/10
    - 8/10
8/10

Zusammenfassung Test soundcore Boom 3i

Mit viel Bass und extremer Bauweise ist der Boom 3i die erste Wahl für harte Einsatzorte. Die Möglichkeit, den Klang noch deutlich zu verbessern, über Presets oder einen 9-Band-EQ, machen aus ihm noch mehr als nur eine kleine Partymaschine. Die integrierte Lightshow sorgt auch für eine optische Unterhaltung.
Mit einfacher und intuitiver Bedienung, im Angebot, auf jeden Fall ein heißer Tipp.

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