Mit dem kleinsten seiner Rasenmäherroboter hat eufy uns dieses Jahr den C15 in die Gärten gestellt. Ob man und wenn ja welche Abstriche man machen muss, durfte ich mir in den vergangenen rund 10 Wochen live anschauen.
Und eines kann ich dabei schon vorwegnehmen: Wir sind vom C15 aktuell absolut begeistert. Ein paar Dinge konnten wir aufgrund der Wetterbedingungen noch nicht ausprobieren. Genau deshalb freue ich mich aber schon auf den zweiten Teil des Tests.
Lieferumfang
- C15
- Netzteil + Stromkabel (ca. 11,5 m)
- Garage + Dach (inkl. Schrauben für Dach)
- Erdschrauben für Garage (inkl. Inbusschlüssel)
- 3 Sets Ersatzklingen (9 Klingen), ein vierter Satz ist bereits installiert
- Bedienungsanleitung
Was mir hier direkt positiv auffällt:
- Gute Länge beim Stromkabel
- Sehr gute Anzahl an Ersatzklingen inkl. Schrauben
- Sehr einfacher und intuitiver Aufbau
Alles kommt gut und sicher verpackt bei Euch an. Da gibt es nichts zu Beanstanden.
Technische Daten
| Mähfläche | 500 m² |
| Mähfläche pro Stunde | ca. 80 m² |
| Schnittbreite | 180 mm |
| Schnitthöhe | 20–60 mm |
| Kantenschnitt | < 15 cm |
| Maximale Steigung | 32 % (18°) |
| Geräuschpegel | 58 dB |
| Schutzklasse | IPX6 |
| Abmessungen C15 | 600 x 385 x 290 mm |
| Abmessungen Garage | 735 x 435 x 405 mm |
| Gewicht | ca. 10 kg |
Zusätzlich soll die eufy TrueVision Technologie dafür sorgen, dass vom ersten Moment alles automatisch erkannt und eingerichtet werden soll.
Dies wird durch Stereo 3D-Kameras, KI-Objekterkennung, LED-Leuchte und Anti-Beschlag-Funktion realisiert. Dazu aber später mehr.
Der Aufbau

Extrem simpel und eigentlich komplett selbsterklärend läuft die Installation der Garage, welche auch zugleich die Basisstation ist, ab.
Wir suchen uns eine geeignete Grundfläche. Diese sollte einigermaßen eben sein und dem Mäher die Möglichkeit bieten, gut einfahren zu können.
Eufy gibt Werte für die Randfreiheit vor. Diese habe ich nicht unbedingt abgemessen und eingehalten. Ich sehe sie auch nur als grobe Richtwerte.
Eine Steckdose sollte in Kabelreichweite sein. Und dann können auch schon die Erdschrauben eingedreht werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Bodenplatte ungefähr waagerecht ausgerichtet ist.
Zum Schluss noch das Dach drauf und mit den Schrauben befestigen. Das war es auch schon. Und wenn ich eins vorweg nehmen darf: so geht es weiter!
Der C15 zieht ein
Hier lauert der einzige Fallstrick: Anstatt mit der Front schiebt man den Mäher mit dem Heck in die Garage und wundert sich, warum nichts passiert.


Fehler bemerkt, korrigiert und siehe da, es lebt!
Das rein handwerkliche Einrichten ist damit abgeschlossen. Wer sich hier mehr Spaß erhofft hat, der wird bitter enttäuscht. Ebenfalls werden keine speziellen Skills benötigt.
Größe, Umfang und Gewicht sowie der Aufbau sind von fast jeder Person zu bewältigen. Auch zeitlich muss man keinen Sonderurlaub beantragen.
Somit gibt es auch in dem Punkt überhaupt nichts zu Beanstanden.
Einrichten

Auch hier wird nicht wirklich viel Können benötigt. Da der C15 sogar mit einem spricht und klare Anweisungen gibt, ist auch das für jeden locker zu bewältigen.
Hier würde ich mir wünschen, dass die Sprache zuerst gewählt werden kann. Weil grundlegend ist Englisch eingestellt und so wird man dann auch durchgeführt.
Wer aber damit zurecht kommt, der lädt sich die eufy App runter, erstellt sich einen Anker-Account oder loggt sich mit seinen bestehenden Zugangsdaten ein.
Dann auf + (Gerät hinzufügen) tippen, den Bereich Clean und dann „Robot Lawn Mower“ auswählen.
Parallel dann die Anweisungen auf dem Mäher befolgen, W-Lan einrichten, in der App alles einrichten und es kann losgehen.
Das Kartieren


Bevor es losgeht mit dem Kartieren, bitte die Rasenfläche von Hindernissen wie Werkzeug, Spielzeug oder Blättern befreien.
Sollte der Rasen schon hoch stehen, „Unkraut“ oder andere unerwünschte Pflanzen im Weg sein, bitte ein mal Mähen und die gesamte Mähfläche befahrbar machen.
Jetzt kann es dann auch schon losgehen und der Mäher kartiert die Rasenfläche. Er fährt selbstständig jeden befahrbaren Bereich ab und speichert diesen in einer virtuellen Karte in der App.
Dabei entscheidet der Mäher selber, ob er schon gefahrene Bereiche ausreichend erfasst hat. Wenn dies nicht der Fall ist, dann werden gewisse Bereiche nochmals abgefahren.
Beim Kartieren wird parallel nicht gemäht. Also nicht wundern.
Auch für diese Aktion benötigt es kein Studium in Luft- und Raumfahrt. Wer in der Lage ist, nach Anweisung (Mäher oder App) vorzugehen, der wird auch das Kartieren spielerisch bewältigen.
Wie schon erwähnt, es wäre schön, wenn man die Sprachausgabe vor allem anderen auf Deutsch stellen könnte. Dann wäre es noch leichter. Wobei die App einen da auf Deutsch durchleitet.
Rasenmähen
Bevor wir damit starten stellen wir oben auf dem Mäher noch die Schnitthöhe ein und ab geht die wilde Fahrt.
Der eufy C15 startet voll automatisch und legt selber fest, wie er die Fläche abfährt und wann er wo mäht.
Mit seiner TrueVision Technologie überprüft er ebenfalls ob die gemähte Fläche auch richtig gemäht wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird dort noch mal gemäht, bis es passt.





Tauchen Hindernisse auf dem Rasen auf, dann werden diese ebenfalls von TrueVision erkannt und umfahren. Diese Stellen werden immer wieder, sporadisch, angefahren und auf freie Fahrt überprüft und dann ggfs. gemäht.
Ist die Karte abgearbeitet und es gab permanente Hindernisse, dann werden diese Stellen ausgelassen und beim nächsten Mähen wieder neu angefahren.
Wurden beim Kartieren Randzonen nicht richtig erfasst, können beim Mähen aber angefahren werden, tastet sich der Mäher immer weiter an die Grenze ran und erweitert den Bereich bis kein zu mähender Bereich erkannt wird.
In alle Automatismen kann noch händisch eingegriffen werden. Über die App lassen sich Mähzonen, Nicht-Mähzonen, Wege (für z.B. getrennte Rasenflächen) einrichten und diese dann miteinander verbinden. Da schauen wir aber nochmal etwas genauer hin.
Unsere Örtlichkeiten
Wir haben eine Rasenfläche von ca. 70 m². Der Boden ist recht uneben und holprig. Ein Baum, ein Gewächshaus und unregelmäßige Randsteine mit teilweise Zaun finden sich auf und um die Fläche.
Ein mittelgroßer Hund darf immer wieder frei durch den Garten laufen und sich dort auch ausruhen.
Die Basisstation steht nicht 100 %ig gerade, bietet aber genug Platz und einen sicheren Stand, damit der Mäher problemlos Ein- und Ausfahren kann.
Bis zum späten Nachmittag scheint dort die Sonne gut auf die Fläche.
Die Praxis
Der eufy C15 fährt bei uns, tatsächlich wie in der Theorie beschrieben, und macht seinen Job ganz allein.
Anfangs fuhr er jeden Abend ab 18:30 Uhr los und hat fleißig gemäht.
Da der Rasen bei mir unter dem Fenster ist, habe ich ihn zwar vorbeifahren aber nicht mähen hören.
Der C15 ist allerdings auch der erste Mähroboter, der bei mir zum Einsatz kommt. Bislang wurde immer mit einem klassischen Handrasenmäher gearbeitet. Das ist absolut nicht vergleichbar bezogen auf die Lautstärke.
Ja, wenn der Rasen höher ist, dann hört man auch dezente Mähgeräusche. Die sind aber Welten von störend entfernt.

Auch die Einstellungen werden alle eingehalten, sodass das Ergebnis den Erwartungen entspricht.
Die Bahnen werden gerade gefahren und man kann das Muster erkennen. So gerade wird man Hand nur schwer mähen können.
Gelbe Rasenflächen können automatisch erkannt und ausgelassen werden. Sobald sich die Bereiche erholt haben, wird dort auch wieder gemäht.
Seit Juli können wir aber nur noch ein Mal die Woche mähen lassen. Und selbst das ist schon zu viel. Leider fehlt uns einfach Regen. Auch die wenige Feuchte in der Nacht, wenn mal welche da ist, reicht nicht aus, damit sich alles erholt und regeneriert.
Daher wird es zu einzelnen Einstellungen noch einen weiteren Test geben, sobald wieder Rasen vorhanden ist.
Was ich aber jetzt schon sagen kann, wenn der Rasen so selten gemäht werden kann, wie aktuell, dann sprießen natürlich überall diverse Pflanzen, die deutlich hitzebeständiger sind.
Ab einer gewissen Größe/Höhe werden die als Hindernis erkannt und umfahren. Daher ist es wichtig, wenn länger nicht gemäht wurde, vorher die Fläche mal abzugehen und diese Gewächse händisch zu entfernen.
Trotz dass die Antriebsräder rein aus Kunststoff sind, hatten wir nie Probleme mit Steckenbleiben. Auch die leicht hügelige Landschaft macht dem C15 keine Probleme.
Hat er mal nicht sofort Grip beim Wenden oder Anfahren, dann geht es ein paar mal gezielt vor und zurück bis er wieder Traktion hat.
Auf diese Weise hat er sich immer aus jeder Lage selber wieder in Fahrt bringen können.
Und genau das ist auch nach rund 10 Wochen weiterhin unser Eindruck. Die Leistung ist stabil. Ein Nachlassen konnten wir nicht feststellen.
Auch die Akkuleistung ist für unsere Fläche komplett ausreichend. Bei einem kompletten Mähvorgang benötigt der C15 bei uns maximal etwa 20 % Akku.
Die Kamera
Wie schon bei den großen Brüdern aus der E-Serie, kann auch hier in einen Live-Modus gewechselt werden. Dabei wird das Bild von der Kamera auf das Smartphone übertragen.
Das kann bei Problemen sehr hilfreich sein, um zu schauen, was überhaupt los ist.
Zusätzlich lässt sich dann auch noch die Kontrolle übernehmen und der Mäher via Smartphone selber steuern.
Ist es schon zu dunkel lässt sich noch eine kleine LED-Leuchte einschalten. Damit behält man alles im Blick.
Wirklich gebraucht haben wir die Funktion bislang nicht. Es war mehr spielerisch bzw. zu Testzwecken im Einsatz.
Auch die Hinderniserkennung und Umfahrung funktionierte bislang tadellos. Es gab keinerlei tierische Verluste. Auch der Hund wurde beim Schlafen sicher umkurvt.
Hierzu noch mal der Hinweis auf die Lautstärke: Auch die hatte absolut keine Auswirkungen. Ob der Mäher nun fuhr oder nicht, den Hund hat es nicht gestört.
Grundsätzlich kann ich sagen, die Kamera und ihre Software funktionieren. Ob die jetzt aber genau erkennen muss, was ihr da vor die Linse läuft oder es einfach reichen würde, ein Hindernis zu erkennen, das sei mal dahingestellt.
Die App


Hierzu sei noch erwähnt, dass wir so Manches in den 2. Teil des Testberichtes stecken. Das sprengt sonst komplett den Rahmen.
Außerdem lauert hier das eigentliche Manko. Ich finde hier vieles einfach noch zu umständlich. Bezeichnungen sind eine Sache. Das klappt ja über learning by doing.
Dabei möchte ich ausdrücklich sagen: Das ist meine persönliche Einschätzung. Andere Nutzer können die App natürlich vollkommen anders empfinden.
Aber warum kann ich eine bestehende Karte nicht frei Nachkartieren? Genau so hätte ich gerne eine Funktion, eine bestehende Karte automatisch erneut zu Kartieren oder das zu Verfeinern.
Hier wäre es z.B. eine Option in den Fernbedienungsmodus zu wechseln und bestimmte, schwer zugängliche Bereiche, von Hand ein- bzw. hinzuzufügen.
Danach könnte die Software ja bewerten, wie gut oder überhaupt ein Mähvorgang an der Stelle möglich ist.
Es gibt zwar die Möglichkeit, weitere Mähbereiche via App nachzutragen, aber das klappt bei uns nur so semi gut.
Gerade wenn dieser Bereich außerhalb der vorher erfassten Karte liegt, klappt das nicht. Und dazu gibt es leider auch keine Info in der App.
Aber um der Sache noch eine Chance zu geben, haben wir dafür auch noch einen Plan:
Wir werden ein Mal komplett neu Kartieren, dann täglich Mähen lassen und dabei auch gezielt händisch ein wenig eingreifen, um dem Mäher eine bessere Justierung zu gewährleisten.
Ich gehe nämlich davon aus, dass man so noch deutlich mehr rausholen kann. Und wenn das ein Mal passt, dann sollte das noch besser funktionieren.
Auch das gibt es ausführlicher im zweiten Teil.

Viele weitere Einstellungen sind selbsterklärend und vollkommen intuitiv zu bedienen. Schön finde ich, dass man in der App diverse Hilfen oder Mini-Anleitungen bekommt (Reinigung und Messerwechsel).
Die Timer für die Reinigung der Basis und den Messerwechsel finde ich sehr gut. Wobei gerade der Messerwechsel einen groben Richtwert darstellt.
Wenn dieser Timer abgelaufen ist, muss man nicht zwingend die Messer tauschen. Es kann auch vorkommen, dass man die Klingen vor Ablauf tauschen muss.
Das alles hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Weder das Reinigen, noch der Messerwechsel war bislang nötig. Aber auch das wird mit nachgereicht.
Unabhängig vom Reinigungstimer schadet es aber nie, gelegentlich mal nach dem Mäher und der Garage zu schauen. Dabei reicht ein Blick in die Garage, ob alles sauber und frei zugänglich ist, und kurzer Blick unter den C15, ob das Mähwerk frei und ohne Beschädigungen ist.
Wir haben die Sprache des Mähers noch auf Deutsch gestellt, ein Programm zum Mähen konfiguriert (anfangs tägl. ab 18:30 Uhr) und die Firmware aktualisiert.
Alle weiteren Einstellungen haben wir auf Standard gelassen. Mich würde die Regenerkennung noch interessieren.
Dabei merkt der Mäher, wenn es beim Mähen anfängt zu regnen, fährt in die Garage und wartet dort eine Zeit lang ab.
Man kann wählen, ob der Mähvorgang dann als beendet gewertet werden oder irgendwann fortgesetzt werden soll.
Kann ich noch nichts zu sagen, weil einfach kein Regen während des Mähens. Kommt aber sicher auch noch.
Zusätzlich lässt sich die Regenintensität einstellen, bei wie viel Regen noch gemäht oder abgebrochen werden soll.
Sollte es öfters zu Abbrüchen wegen Regen kommen, hat man auch jederzeit die Möglichkeit, den Mähvorgang manuell zu starten und durchlaufen zu lassen.
Abbrechen kann man auch manuell und dabei entscheiden, ob die gesammelten Daten verworfen oder als Vorgang gespeichert werden sollen.
Für manuellen Start/Stopp reicht es aus, die App zu öffnen. Auf der Startseite ist der Mäher und man kann diese Funktionen direkt dort ausführen. Das gefällt mir sehr gut.
Die App ist für mich der größte Kritikpunkt, weil es mit Sicherheit deutlich einfacher geht. Das ist aber, wie schon erwähnt, meine persönliche Einschätzung und keine allgemeingültige Bewertung der App.
Wenn der Mäher erst mal fertig eingestellt ist und so läuft, wie er soll, rückt das wohl eher in den Hintergrund.
Und nur am Rande: Fehlermeldungen? Keine Ahnung! Ich habe bis heute nicht eine gesehen. Gibt es aber bestimmt auch.
Was bisher noch fehlt
Nach rund 10 Wochen ist der Test für mich noch nicht komplett abgeschlossen. Nicht, weil der C15 uns bislang enttäuscht hätte. Ganz im Gegenteil.
Einige Dinge lassen sich bei uns momentan schlicht nicht sinnvoll testen.

Der größte Punkt ist dabei das Wetter. Regen hatten wir während eines Mähvorgangs bislang nicht. Die Regenerkennung konnte ich daher noch nicht ausprobieren.
Auch der Rasen lässt aufgrund der aktuellen Trockenheit momentan keinen vernünftigen täglichen Mähbetrieb zu. Deshalb steht auch die geplante komplette Neukartierung noch aus.
Und genau darauf freue ich mich.
Sobald es die Umweltbedingungen wieder zulassen, werden wir die Rasenfläche noch einmal komplett neu kartieren. Anschließend soll der C15 wieder täglich mähen und dabei werde ich auch gezielt ein wenig händisch eingreifen.
Mich interessiert vor allem, ob sich dadurch die Karte noch besser an unsere örtlichen Gegebenheiten anpassen lässt und ob wir aus dem C15 dadurch noch mehr herausholen können.
Auch die bislang nicht getesteten Funktionen werden dann noch einmal genauer unter die Lupe genommen.
Dazu gehören insbesondere die Regenerkennung und das Verhalten bei Regen. Auch Reinigung und Messerwechsel werden dann irgendwann folgen, sobald sie tatsächlich notwendig sind.
Ich möchte hier aber nichts künstlich testen, nur damit im Bericht irgendwo ein Haken gesetzt werden kann. Wenn der C15 bei uns nach zehn Wochen noch keine Reinigung und keinen Messerwechsel benötigt, dann ist das eben so.
Der zweite Teil wird deshalb kein „Fehlerbehebungsbericht“, sondern eine Fortsetzung unseres bisherigen Tests unter anderen Bedingungen.
Preise & Verfügbarkeit
Zum Zeitpunkt dieses Tests liegt der Preis für den eufy C15 Standard inklusive Garage auf der deutschen eufy-Seite bei 999 Euro. eufy führt daneben auch eine Solo-Version ohne Garage für 899 Euro.
Je nach Händler und laufender Aktion kann der tatsächliche Verkaufspreis darunter liegen. Zum Zeitpunkt meiner Recherche war der C15 inklusive Garage beispielsweise bereits für rund 750 Euro bei Amazon* zu bekommen.
Fazit
eufy C15 Testbericht
- Bewertung - 9/109/10
Nach inzwischen rund 10 Wochen mit dem eufy C15 fällt mein Fazit ziemlich eindeutig aus: Wir sind absolut begeistert. Angefangen beim Aufbau, über die Einrichtung und das Kartieren bis hin zum täglichen Mähen braucht es eigentlich kaum Eingriffe. Genau das ist für mich auch die größte Stärke des C15. Aufstellen, einrichten und laufen lassen. Viel mehr muss man im Normalfall nicht machen. Auch bei unseren nicht ganz einfachen Bedingungen hat er sich bislang sehr gut geschlagen. Der unebene Rasen, die Randsteine, der Zaun, der Baum, das Gewächshaus und auch unser Hund haben ihm bislang keine wirklichen Probleme bereitet. Selbst wenn es beim Wenden oder Anfahren mal nicht direkt mit dem Grip funktioniert, bekommt er sich durch gezieltes Vor- und Zurückfahren wieder in Bewegung. Die Mähleistung ist dabei über die gesamten rund 10 Wochen stabil geblieben. Ein Nachlassen konnte ich nicht feststellen. Auch der Akku reicht für unsere ungefähr 70 m² vollkommen aus. Mehr als 20 % benötigt der C15 bei einem kompletten Mähvorgang nicht. Die TrueVision-Technik funktioniert bei uns ebenfalls so, wie man es sich wünscht. Hindernisse werden erkannt und umfahren und auch unser Hund wurde bislang zuverlässig in Ruhe gelassen. Die Kamera mit Livebild und Fernsteuerung ist dabei eine nette Ergänzung. Wirklich gebraucht haben wir sie allerdings nur zu Testzwecken. Der Aufbau und die grundsätzliche Bedienung sind meiner Meinung nach wirklich gelungen. Hier macht eufy es einem sehr einfach. Gerade wer bislang noch keinen Mähroboter hatte, muss keine Angst vor der Einrichtung haben. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bleibt die App. Hier ist für meinen Geschmack noch einiges unnötig umständlich gelöst. Gerade beim Nachkartieren beziehungsweise beim nachträglichen Erweitern einer bestehenden Karte sehe ich noch deutlich Luft nach oben. Das ist aber ausdrücklich meine persönliche Einschätzung. Andere Nutzer können das natürlich anders empfinden. Wenn die Karte aber einmal passt und der C15 so läuft, wie er soll, rückt dieser Punkt für mich deutlich weiter in den Hintergrund. Ein paar Dinge konnte ich aufgrund des Wetters bislang noch nicht ausprobieren. Dazu gehören insbesondere die Regenerkennung und der geplante zweite Kartierungsversuch. Auch eine Reinigung oder ein Messerwechsel war nach den rund 10 Wochen noch nicht notwendig. Das wird aber nicht einfach unter den Tisch fallen. Sobald das Wetter wieder mitspielt, geht der Test weiter. Dann werden wir die Rasenfläche noch einmal komplett neu kartieren, den C15 anschließend täglich mähen lassen und dabei auch gezielt händisch eingreifen. Gerade bei der Kartierung möchte ich sehen, ob sich damit noch mehr aus dem C15 herausholen lässt. Auch die bislang nicht getesteten Funktionen werden wir uns dann noch genauer anschauen. Was ich aber bereits jetzt sagen kann: Der C15 ist ziemlich nah an dem dran, was ich mir unter einem unkomplizierten Mähroboter vorstelle. Viel aufstellen, wenig machen und trotzdem einen ordentlich gemähten Rasen bekommen. Und genau deshalb freue ich mich schon auf den Nachtest.
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