Anker SOLIX C1000 Gen 2 im Test: Weltrekord-Ladezeit, starke 2000W Leistung und echte Alltagserfahrung. Erfahre, wie gut die Powerstation wirklich ist.

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Mein Anker SOLIX C1000 Gen 2 Test zeigt Dir, wo Du die Powerstation perfekt einsetzen kannst und wo ihre Grenzen liegen.

Zur Transparenz: Das Gerät wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich habe keine Vorgaben und darf meine ehrliche Meinung schreiben.

Los geht’s!

Inhalt

1. Technische Daten
2. Lieferumfang
3. Powerstation
3.1 Verarbeitung und Design
3.2 Anschlüsse
3.3 Display
3.4 Was fehlt?
4. Einrichten
5. App
5.1 Die Startseite
5.2 Die Modi
5.3 Die Einstellungen
6. Warum eine Powerstation?
7. Tipps & Tricks
7.1 Effizient Laden
7.2 W-Lan ist kein Muss
7.3 Zu kleine Lasten
7.4 Die Transporttasche
8. Pro & Contra
9. Preise & Verfügbarkeit
10. Fazit
11. FAQ – Häufige Fragen zur Anker SOLIX C1000 Gen 2
12. Community


1. Technische Daten

  • Netzaufladung von 0% auf 100% in 49 Minuten (offizieller Weltrekord)
  • max. 1600W AC-Ladung
  • max. 600W Solarladung bei bis zu 60V
  • Kapazität 1kWh (1024Wh)
  • Ausgangsleistung kontinuierlich 2000W, kurzzeitig 2400W
  • USV-Reaktionszeit von 10ms
  • Maße: 38,4cm*20,8cm*24,4cm
  • Gewicht: 11,3kg

Mit Ihren LiFePo4-Speichern und 4000 Ladezyklen (danach immer noch 80% Kapazität) ist die C1000 Gen 2 so ziemlich auf dem aktuellsten Stand, bezogen auf Markt- und Serienreife der Technik.


2. Lieferumfang

In der Transportkiste findest Du die Anker SOLIX C1000 Gen 2, das AC-Ladekabel, ein KFZ-DC-Ladekabel und Papierkram.

Und hier ist auch schon der erste Wermutstropfen:

Es fehlt ein Solarladekabel. Und das zieht sich jetzt leider so durch. Ich konnte das schon bei anderen Powerstations beobachten, dass das XT-60(i) auf MC4-Kabel nicht mehr mit dabei war. Somit kann man, wenn man kein passendes Ladekabel hat, nicht direkt über Solar laden. Sofern die Module nicht über einen XT60-Anschluss verfügen.

Positiv möchte ich aber die Anleitung hervorheben. Ich habe den Eindruck, die Anleitungen werden (bei Anker SOLIX) immer besser und umfangreicher.

Es gibt sogar eine Seite mit Fehlercodes und Beschreibungen dazu.


3. Powerstation

Schauen wir uns mal an, was die Anker SOLIX C1000 Gen 2 zu bieten hat.

3.1 Verarbeitung & Design

Ausgestattet mit 2 Tragegriffen an einem Kunststoffgehäuse, welches sich sehr wertig und stabil anfühlt, und rutschfesten Gummifüßen, ist auch dieses Anker-Produkt wieder wunderschön anzusehen. Design kann Anker!

Zur Größe sei noch zu sagen, die C1000 Gen2 ist fast genauso groß, wie die C800X. Das fehlende Deckelfach bringt wahrscheinlich genau die Zentimeter, um auf die höhere Kapazität, bei fast gleicher Baugröße, zu kommen.

Die 11,3kg sind zwar nicht wenig und ich würde sie auf keiner langen Wanderung tragen wollen, aber grundsätzlich lässt sich die Powerstation immer noch sehr einfach von A nach B bewegen. Auch einhändig.


3.2 Anschlüsse

An der linken Seite befinden sich die Buchse für den AC-Ladestecker, der Überlastschutzschalter und die XT60i-Ladebuchse für die Solarladung.

Rechts findest Du eine Klappe hinter der sich die 12V-KFZ-Buchse und Ihr Ein/Aus-Taster verstecken.

Auf der Vorderseite siehst Du (von links nach rechts) 1x USB-A (12W), 1x USB-C (15W) (zusammen max. 20W), 2x USB-C mit je 140W, das LCD-Display und den Taster für Ein/Aus.

Darunter findest Du noch die 4x 230V AC-Schukosteckdosen. Rechts daneben ist deren Ein/Aus-Taster. Der gesamte AC-Output liegt bei 2000W (kurzzeitig 2400W).


Kommt es zu einer Überlast, gibt es eine passende Fehlermeldung und die Powerstation schaltet diesen Ausgang ab. Das funktioniert tadellos.


3.3 Display

Die neuen Displays, mit ihren moderneren Anzeigen, gefallen mir persönlich extrem gut. Alles ist sehr gut ablesbar und sieht trotzdem noch schick aus.

Laden und Entladen wird in unterschiedlichen Farben dargestellt, die Schrift kann recht klein, aber trotzdem noch scharf und deutlich lesbar angezeigt werden und man kann jetzt durch Updates noch mehr aus dem Display rausholen. So auch geschehen.

Dank eines Firmware-Updates lassen sich einige grundlegende Einstellungen jetzt direkt am Gerät vornehmen:

  • Helligkeit
  • AC-Laden
  • Ultraschnell
  • Merker-Ausgang (Erklärung hier)

Über einen Doppelklick auf den Ein-Aus-Taster kommt man in dieses und die jeweiligen Untermenüs. Mit einem einfachen Klick schaltet man durch das Menü durch. Gibt es keine Eingabe, springt das Display nach einiger Zeit zurück und schaltet sich ab.

Die Funktion finde ich hervorragend! Damit kann ich endlich mehr als nur die Ausgänge schalten. Das hat Potenzial und ich hoffe inständig, dass dies weiter gepflegt und ausgebaut wird!

Des weiteren lässt sich durch jeweils einen Druck auf An/Aus durch den Lade- bzw. Entladebildschirm navigieren. Dort sind die Ein- oder Ausgänge und eventuelle Bezüge bzw. Lasten zu den passenden Ein- oder Ausgängen zu erkennen.

Über ein weiteres Update kam die Möglichkeit hinzu, Bluetooth mit 3malgigem Drücken von An/Aus manuell zu starten. Dies erlaubt eine Bedienung in der App auch ohne W-Lan. Sehr schön! Ich kenne andere Geräte von Anker, denen dieses Update extrem gut tun würde!


3.4 Was fehlt?

Was Du vergebens suchst ist die Möglichkeit des kabellosen Ladens. Stört mich persönlich nicht sonderlich, sollte aber nicht unerwähnt bleiben.

Des weiteren vermisse ich die Lichtleiste. Dieses tolle Gimmick hätte gerne bleiben dürfen, da man sich so jede andere Lampe, gerade Outdoor, sparen konnte.


4. Einrichten

Zum Einrichten benötigst Du die Anker App. Nähere Details zu dieser findest Du unter „Die App“. Außerdem musst Du Dir ein Konto bei Anker erstellen, welches als Login für die App dient.

Hast Du dies, dann stecke das AC-Kabel an den Speicher und schließe es an der Steckdose an. Die C1000 Gen 2 sollte nun allein hochfahren. Geschieht das nicht, dann drücke den Taster für Ein/Aus, bis der Speicher startet.

Auf dem Display kannst Du den aktuellen Akkustand und die momentane Netzladung sehen. Außerdem ist die C1000 Gen 2 direkt im Bluetooth-Kopplungsmodus.

Und jetzt, ganz wie gewohnt, Anker App öffnen und entweder die Ersteinrichtung durchmachen, diese ist recht selbsterklärend, oder oben rechts auf das + tippen und ein neues Gerät hinzufügen.

Jetzt wird gesucht und es sollte die Anker SOLIX C1000 Gen 2 gefunden werden. Zuerst wird das W-Lan (2,4Ghz) bereitgestellt, dann folgt auch schon ein Update.

Lass dieses durchlaufen und achte dabei darauf, dass der Bildschirm des Smartphones nicht dunkel wird. Das könnte sonst zu Problemen mit dem Update führen.

Ist das Update beendet und die Anker SOLIX C1000 Gen 2 neu gestartet, kann es auch schon losgehen.


5. App

Wer schon eine Powerstation oder eine Solarbank von Anker SOLIX besitzt, der wird sich schnell zurecht finden. Was ich sehr begrüße.

Für alle anderen gibt es hier einen Einblick in die App und die Möglichkeiten, die diese uns bietet.

5.1 Die Startseite

Zuerst bekommen wir den momentanen Akkustand inkl. der Akkutemperatur angezeigt.

Ein- und Ausgänge lassen sich dort, wie gewohnt, schalten. Auch das Display kann aktiviert werden. Dieses schaltet sich nach der eingestellten Timeout-Zeit von allein wieder aus.

Außerdem werden, sofern vorhanden, Lade- und Entladeleistungen der jeweiligen Ein/Ausgänge in Watt angezeigt.

5.2 Die Modi

Im Standard-Modus kann die C1000 Gen2 auch direkt als USV verwendet werden, ohne das man etwas zusätzlich einstellen muss.
Bei einem plötzlichen Stromausfall würden auch empfindliche Geräte fast nahtlos weiter versorgt werden.

In meinen Augen nicht ganz so wichtig, aber Nice To Have, eine T(ime) o(f) U(se) Option bzw. der „Nutzungsdauer Modus“. Damit kann ich dem Gerät sagen, wann sie sich über das Netz laden soll. Dies macht Sinn, wenn man einen dynamischen Stromtarif nutzt und nicht über PV laden möchte oder kann.

Auch ein zeitgesteuertes Entladen ist in dieser Option enthalten. Gedacht ist die Anwendung so, dass die Powerstation zwischengeschaltet wird. Damit werden Geräte direkt betrieben.

Dafür habe ich persönlich nicht so den Nutzen vor Augen, da ich nicht einfach so ins Hausnetz einspeisen kann.

Wenn sich das in Zukunft, wie auch immer, realisieren lassen würde, dann würde ich auch einen großen Nutzen in der Funktion sehen.

Ein zusätzlicher Unwetter Modus erlaubt es einem, nach Standortfreigabe, auf lokale Unwetterwarnungen zu reagieren. Die C1000 Gen 2 lädt somit automatisiert, wenn es eine Katastrophenwarnung gibt.
Das macht gerade für Menschen mit medizinischen Geräten sehr viel Sinn.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, die Powerstation gezielt nach Plan aufladen zu lassen. Allerdings im Schnelllademodus.

5.3 Die Einstellungen

Die Geräteeinstellungen sind sehr umfangreich, was mir extrem gut gefällt. Man kann erkennen, dass auf die Wünsche der Nutzer eingegangen wird.

Was sich schon sehr lange und oft gewünscht wird: Einstellbare Ladeschwellen! Damit kann ich der Powerstation sagen, entlade Dich bitte nur bis z.b. 20% und lade Dich bitte nur bis z.b. 80%. Dies sind die technisch optimalen Bereiche für den Akku.

Die Ladung über Wechselstrom kann von 100W bis 1200W, in 100W-Schritten, eingestellt werden. Wir haben einen Energiesparmodus für die Aufladung über KFZ. Die soll die Fahrzeugbatterie schützen.

Ebenso kann sich der AC-Ausgang automatisch deaktivieren, wenn der Stecker des angeschlossenen Gerätes entfernt wird.

Eine automatische Abschaltung der gesamten C1000 Gen2 ist nach verschiedenen Zeiten der Inaktivität wählbar.

Sprache, Helligkeit und Bildschirm-Timeout sind konfigurierbar. Ein Bildschirmschoner, der die Uhrzeit anzeigt, ist ebenfalls wählbar. Hierzu sei aber noch gesagt, dieser springt aber nur an, wenn die Powerstation am Netz hängt.

Eine kleine, aber sehr feine Einstellung bietet die Speicherfunktion für den letzten Zustand des Ausgangs.

Schaltet die C1000 Gen2 wegen leerem Akku ab, erinnert sie sich beim Laden und nach dem Hochfahren, an den letzten Zustand der Ausgänge.

Hängt ein Verbraucher an einem der AC-Ausgänge, wird hier wieder eingeschalten und der Verbraucher wird betrieben. Und das alles ohne, dass ich eingreifen muss.

Last but not least kommen noch die üblichen Gerätewerte:

  • Gerätename
  • W-Lan
  • Temperatur in °C/°F
  • Seriennummer
  • Hilfe und Feedback
  • Firmwareupdate mit Anzeige der aktuellen Firmware
  • Auf Werkseinstellungen zurücksetzen
  • Gerät löschen

Was mir hier fehlt, ergibt sich aus der Tatsache, dass die Verbindung zwischen Smartphone und Powerstation, getrennt wird, wenn der Bildschirm dunkel wird oder man die App minimiert. Ja, das soll Akku sparen.

Leider dauert das erneute Verbinden aber recht lange oder klappt manchmal auch nur, wenn man zurück auf die Geräteliste geht. Das kostet zwischenzeitlich Nerven.

Hier würde ich mir wünschen, dass man diese Funktion deaktivieren kann.


6. Warum eine Powerstation?

Eine mobile Powerstation kann überall da zum Einsatz kommen, wo Du keinen Zugang zu Strom haben. Dabei kann es ganz klein anfangen, mit einer Powerbank zum mobilen Laden des Smartphones, bis hin zu sehr großen und leistungsstarken Powerstations, die so gut wie jedes Haushaltsgerät befeuern können.

Durch die Möglichkeit des Ladens mit PV besteht auch eine gewisse Reserve für einen Stromausfall.

Zusätzlich können systemrelevante Geräte mit einer USV-Funktion (unterbrechungsfreie Stromversorgung) eine Zeit lang weiter laufen. Dabei gibt es die verschiedensten Anwendungsfälle:

  • nächtliche Sauerstoffversorgung
  • tierische Lebenserhaltung (Aquarien, Terrarien)
  • Heizung
  • Kühl-/Gefrierschrank

Dies sind nur ein paar Beispiele. Allerdings sind das nicht die einzigen Möglichkeiten der Nutzung. Im Alltag bieten sich noch folgende Beispiele an:

  • mobile Stromversorgung beim Campen
  • als „immer-dabei“ im Auto
  • Alternative zum Balkonkraftwerk

Gerade der letzte Punkt ist interessant für all diejenigen, die kein BKW installieren können oder dürfen.
Eine Powerstation ist nicht anmeldepflichtig. Zumindest solange sie nicht ins Netz einspeist. Solarmodule, die zum Laden der Powerstation dienen, müssen ebenfalls nicht angemeldet werden.

Somit lässt sich hier sogar schon mit verhältnismäßig kleinen faltbaren Modulen Sonne ernten. Diese haben ebenfalls den Vorteil, dass sie mobil sind.

Man muss diese Module nicht nehmen, es funktionieren alle, die den technischen Vorgaben entsprechen.


7. Tipps & Tricks

Möchtest Du gerne wissen, wie Du mehr aus Deiner Anker SOLIX C1000 Gen 2 rausholen kannst? Dann habe ich hier paar hilfreiche Tipps & Tricks für Dich.

7.1 Effizient Laden

Eine Powerstation speichert Gleichstrom. Möchtest Du jetzt Geräte laden, wie z.b. Dein Smartphone, dann ist es besser, wenn Du über eine der USB-C Schnittstellen lädst. Dadurch entstehen weniger Verluste und Du hast mehr von Deinem gespeicherten Strom.

Nutzt Du einen AC-Ladestecker, dann musst Du diese an eine der Schutzkontaktsteckdosen anschließen. Dadurch muss der Strom aus der Powerstation erst in AC (Wechselstrom) und dann wieder in DC gewandelt werden.

Hierbei treten jedoch höhere Verluste auf. Deshalb ist es ratsam, Geräte, die rein über USB-(C) geladen werden können, auch so zu laden.

Hat man keine andere Wahl oder Möglichkeit, dann muss man natürlich den AC-Ausgang nutzen.


7.2 W-Lan ist kein Muss

Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 lässt sich auch rein über Bluetooth bedienen. Dazu ist W-Lan nicht zwingend erforderlich.

Grundsätzlich würde ich die erste Einrichtung aber über W-Lan machen bzw. W-Lan optional zumindest verfügbar haben, um Updates machen zu können.

Um die Powerstation zu betreiben ist aber weder die App noch W-Lan zwingend nötig. Allerdings hat man somit überhaupt keine Einstellungsmöglichkeiten.

Welche das genau sind, findest Du unter „Die App“.


7.3 Zu kleine Lasten

Ist ein Verbraucher angeschlossen, dessen Bezug unter einem Watt ist, kann es passieren, dass die Powerstation abschaltet. Wenn der Geräte-Timeout eingestellt ist.

Wenn ich z.b. ein CB-Funkgerät am 12V-KFZ Ausgang anschließen und es einfach nur an ist, ohne Senden oder Empfangen, ist die Last so klein, dass die C1000 Gen2 diese nicht mehr registriert.

Ist der Geräte-Timeout auf 30 Minuten eingestellt, würde die Powerstation einfach ausgehen, weil sie denkt, es wird kein Verbraucher betrieben.

Bei Kühl- und Gefrierschränken kann ebenfalls passieren, dass die LED-Innenbeleuchtung nicht angeht, weil sie einfach so extrem wenig verbraucht.


7.4 Die Transporttasche

So einfach wie genial. Ein guter Schutz der Powerstation vor äußeren Einflüssen. Hier kommt das Aber:

Vergesst nicht die Powerstation dort rauszuholen, wenn Ihr sie nutzt. Ansonsten geht ihr die frische Luft aus, sie überhitzt und schaltet ab.

Keine Angst, sie ist nicht kaputt. Aber sie benötigt etwas Zeit, um wieder eine normale Betriebstemperatur zu erreichen.


8. Pro & Contra


Es gibt viel Pro und, in dem Fall tatsächlich leider, auch etwas Contra. Leider weil einiges vermeidbar gewesen wäre.

ProContra
ultraschnelles AC-Ladenfehlendes Solarladekabel
kraftvolle 2000W Dauerlastfehlende Erweiterungsmöglichkeit
kompakte Größefehlende eingebaute Leuchte
sehr gutes Displayerneutes Verbinden Gerät <> Smartphone zu träge
viele Optionenteilweise fehlende Abdeckungen
alles funktioniert zuverlässig
Bedienungsanleitung


Pro und Contra sind sehr subjektiv und beruhen auf meinen Vorstellungen, Wünschen und Erfahrungen. Deshalb kann es gut möglich sein, dass Ihr andere Dinge gut oder schlecht findet.


9. Preise & Verfügbarkeit

Die Anker SOLIX C1000 Gen2 ist bei Anker SOLIX* und Amazon* direkt verfügbar. Die UVP liegt bei 999€ Bei Anker ist sie zur Zeit (02.03.2026) für 649€ im Angebot.


10. Fazit

Schaut man sich die Contras an, ist da, bis auf die fehlenden Abdeckungen, nichts dabei, was sich nicht noch nachträglich änder ließe.

Fehlendes Zubehör könnte ergänzt werden. Und der Rest könnte noch mit Updates verbessert werden. So könnte man das Display z.b. als kleine Leuchte benutzen. Besser als nichts.

Was sich allerdings auch nicht beheben lässt und für sehr viele Interessenten negativ war: Der Verzicht auf die Erweiterbarkeit.

Beim Vorgänger war sie vorhanden. Weggelassen wurde sie Mangels Nachfrage. Allerdings haben sich die Umstände geändert und der Bedarf ist da.

Wer also Wert auf die Erweiterbarkeit legt, der sollte sich mal die große Schwester, die C2000 Gen2, anschauen.

Macht dies alles die Anker SOLIX C1000 Gen2 schlecht? Nein, auf keinen Fall!

Wer mit dem Gebotenen zu Recht kommt, der wird nicht enttäuscht. Die angegebene Leistung wird zuverlässig erreicht.

Firmware-Updates bringen neue Funktionen und steigern den Komfort und die Bedienerfreundlichkeit spürbar. Wenn ich Leistung benötige, bekomme ich diese und das auch ohne App.

Die UVP ist deutlich zu hoch. Da muss man sich nur ein wenig umschauen, um dies zu sehen. Mit einem Straßenpreis zwischen 550€ und 650€ macht aber nichts verkehrt.

Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung!


11. FAQ – Häufige Fragen zur Anker SOLIX C1000 Gen 2

Die Gen 2 bietet einen höheren Wirkungsgrad, schnellere Ladezeiten und eine verbesserte App-Anbindung. Außerdem ist das Display jetzt kontrastreicher und energiesparender.

Ja, sie unterstützt Solarladung über MPPT-Eingang mit bis zu 60V Modulspannung und bis zu 600 Watt Leistung. Ideal in Kombination mit Anker SOLIX Solarmodulen.

Ja, sie eignet sich als temporäre Notstromquelle für Router, Licht oder Haushaltsgeräte. Eine dauerhafte Lösung ist die Anker SOLIX C1000 Gen 2 aber nicht.

Sie wiegt rund 12 Kilogramm und ist damit noch tragbar, aber spürbar robuster als kompaktere Modelle.


12. Community

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Zusammenfassung Test Anker SOLIX C1000 Gen 2 999
  • 9/10
    Gesamtergebnis - 9/10
9/10

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