eufyMake UV Drucker E1 im Test: Kreativität ohne Grenzen

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Im April 2025 startete der eufyMake UV Drucker E1 auf Kickstarter. Wie schon beim 3D Druck Projekt der Kreativabteilung von eufyMake (früher AnkerMake), nutzte man diese Plattform, um sowohl das Interesse zu eruieren, als auch das nötige Kapital zu generieren. Am Ende stand eine der erfolgreichsten Kickstarter Kampagnen und ein spannendes neue Produkt.

Für diejenigen, die sich immer noch fragen, warum man das Thema 3D Druck bei Anker aufgegeben hat, habe ich >hier< die Hintergründe bereits aufgeschrieben.

Ich selber durfte bei der Entwicklung des eufyMake UV Drucker E1 bereits als Beta Tester mitwirken. Das ist deshalb interessant, weil man dann hautnah Entwicklungsprozesse miterleben kann. Bereits die Beta Hard- und SOftware haben mir viel Spaß gemacht und ich habe mich beim Drucken ordentlich ausgetobt. Aber natürlich gab es auch – typisch für eine 1. Generation – noch einige Macken, Probleme und nicht alles war so komfortabel in der Anwendung.

Bis zum Marktstart hat man gerade beim Druckkopf und bei der Software viel Entwicklungsarbeit mit Optimierungen geleistet. Nach den Erfahrungen mit dem Beta-Gerät und der Beta-Software, darf ich seit Kurzem nun auch das finale Produkt nutzen und damit die Früchte des ganzen Beta-Feedbacks ernten.
In diesem eufyMake E1 Test möchte ich die Möglichkeiten aufzeigen, die der UV Drucker bietet und allen Interessierten vor allem mit diversen Beispielen zeigen, was man alles (be)drucken kann.

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Wann lohnt sich der eufyMake E1?

Im Vergleich zu bisherigen industriellen Flachbett UV Druckern, kann der eufyMake E1 erst einmal von Jedermann problemlos verwendet werden. Er ist insgesamt recht kompakt und kann damit auch im Arbeitszimmer platziert werden.

eufyMake UV Drucker E1 Test
eufyMake UV Drucker E1 mit eufyMake UV DTF Laminiergerät

Allerdings sei an dieser Stelle auch gleich gesagt, dass die Farben einen gewissen Geruch ausdünsten. Auch hier hat sich bei der Entwicklung einiges getan, aber so ganz ohne geht es am Ende doch nicht.

Mit über 2.000 Euro Anschaffungskosten ist das Ganze aber (derzeit noch) kein ganz günstiges Vergnügen. Und so vielseitig die Möglichkeiten mit dem eufyMake E1 auch sind, dürften sich hier wohl im außer-gewerblichen Bereich erst einmal nur Enthusiasten angesprochen fühlen. Aber wenn man das Thema UV Druck sich breiter durchsetzt, dann dürfte die Entwicklung vielleicht ähnlich der beim 3D Druck sein. Es ist nun einmal klassisch so, dass bei einer 1. Generation von Produkten die Entwicklungskosten deutlicher zu Buche schlagen. Ich erinnere mich bei dem Thema immer wieder gerne an meinen ersten DVD-Player 1999, der satte 1.900 DM kostete. Einige Jahre später kosteten die Geräte dann so 50 Euro….

eufyMake UV Drucker E1 Druckbett

Wie aber auch schon beim 3D Druck sind hier natürlich auch für den persönlichen Gebrauch die Grenzen lediglich in der eigenen Kreativität und eben beim Preisfaktor gesetzt.
In erster Linie spricht der eufyMake E1 wohl diejenigen an, die UV Druck eher gewerblich einsetzen. Die Individualisierung von Produkten, bzw. der Kauf solcher Produkte boomt ja – siehe z.B. etsy. Andere nutzen dies, um ihrer (künstlerischen) Arbeit auf eine neue Weise Ausdruck zu verleihen. Als Beispiel nehme ich hier den Cartoonisten Michael Holtschulte und sein MIJO-Popart Projekt.

Was genau ist UV‑Druck?

Beim UV‑Druck wird die Tinte direkt auf die Oberfläche aufgetragen und anschließend durch ultraviolettes Licht sofort ausgehärtet. Dadurch muss die Tinte nicht in das Material eindringen – sie bleibt auf der Oberfläche liegen. Das macht es möglich, praktisch jede feste Oberfläche zu bedrucken, egal ob saugfähig oder nicht.

Der eufyMake UV Drucker E1 kann jedoch weit mehr als nur flache Motive erzeugen: Er druckt auch 3D‑Texturen mit einer Höhe von bis zu fünf Millimetern – auf unterschiedlichsten flachen Materialien ebenso wie auf rotierenden Objekten. Selbst längere Roll‑to‑Film‑Drucke meistert er mühelos. Kurz gesagt: Der E1 bringt Designs zuverlässig auf nahezu jede Oberfläche.

Die Druck- und Farbqualität bleibt dabei jederzeit erstklassig. Das ColorMaestro‑System erzeugt Millionen präziser, lebendiger und naturgetreuer Farbtöne – und das unabhängig vom Material. Und auch die Details lassen sich bis ins Kleinste darstellen und erkennen. Dies könnt ihr auf den hier, bzw. auch auf den auf unseren Social Media Kanälen, veröffentlichten Beispielen gut sehen.

Welche Materialien lassen sich bedrucken?

eufyMake wirbt mit dem Slogan:

Kompatibel mit über 300 Materialien.

Drucke direkt auf Metall, Holz, Acryl, Keramik, Stein, Glas, Leinwand, Leder, Stoff, Folie und mehr.

Tatsächlich lässt sich so ziemlich jedes festere Material mit dem eufyMake E1 bedrucken. Und zwar so, dass der Druck auch Bestand hat. Für weichere Materialien hat man zudem eine flexible weiße Tinte im Angebot. Diese soll bei flexiblen Materialien für mehr Halt sorgen. Gerade dann, wenn diese Materialien auch flexibel genutzt werden, wie Leder oder Stoffe.

Wobei man hier auch klar sagen muss, dass ein UV Drucker nicht für das Bedrucken von Bekleidung geeignet ist!

Ich selber habe auf folgende Materialien, bzw. Produkte und Objekte direkt gedruckt:

  • Holz (Bild-Rohling)
  • Leinwand (Bild-Rohling)
  • Metall (Displate, Trinkecher-Rohlinge)
  • Glas
  • Kunststoff (Smartphone-Hülle, Powerbank, Kopfhörer-Case & Kopfhörer, u.v.m.)
  • Acryl
  • Keramik

Wie wird (was) bedruckt?

Drucksoftware

Wie schon beim 3D Druck merkt man deutlich, dass für das eufyMake Team auch diesmal eine einfache und intuitive Anwendung im Vordergrund stand. Es gibt natürlich diverse Möglichkeiten jeden Druck individuell anzupassen. Gleichzeitig könnt ihr aber genauso ohne große Vorkenntnis und ohne diese persönlichen Individualisierungen und Feinheiten loslegen.

Beim ersten Start werdet ihr durch die typischen Assistenten durch das Setup und die Kalibrierung geleitet. Sobald beim Testdruck alle Farben ohne Lücken und Ungenauigkeiten dargestellt sind und die Kamera-Kalibrierung erfolgreich war, könnt ihr loslegen.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software

Der gesamte Vorgang zum Drucken läuft dabei – unabhängig vom verwendeten Druckaufsatz (siehe unten) – identisch ab. Sobald das Objekt platziert ist, macht ihr einen Schnappschuss vom platzierten Objekt. Dieses wird von einem Dual-Laser in allen 3 Dimesionen vermessen. Dies funktioniert auch mit transparenten Objekten hervorragend.vermessen

eufyMake UV Drucker E1 Test Software

Die Software versucht die Umrisse automatisch zu erkennen und damit den bedruckbaren Bereich festzulegen.
Hier wurde bis kurz vor Marktstart sehr fleißig entwickelt und mit der automatischen Erkennung ein echter Mehrwert geliefert. Vorher musste alles sehr aufwendig selber angepasst werden. Jetzt kann die Software dies erkennen und auch das zu druckende Motiv automatisch auf das Objekt und die Umrisse eingrenzen – ohne dass darüber hinaus die Arbeitsfläche bedruckt wird.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Automatische Konturenerkennung des Objektes
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Eine dünne blaue Linie markiert die Konturen des Objekts. Eine manuelle Feinanpassung ist über einen Regler möglich.
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Das zu druckende Motiv wird über das linke Auswahlmenü eingefügt. Dateien können auch direkt hochgeladen werden.
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Evtl. vorhandene Hintergründe bei Bilddateien (jpg), können direkt in der Software entfernt werden.
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Die automatische Kontureerkennung grenzt den Druckbereich ein.

Nun wählt ihr euer Motiv aus, welches ihr auf das Objekt drucken wollt. Es gibt – wie üblich – reichlich Vorlagen und man kann auch Texte ergänzen, Formen anpassen und vieles mehr. Oder einfach das gewünschte Motiv direkt hochladen und direkt einfügen.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software

In der rechten Leiste könnt ihr nun auswählen, welches Material bedruckt. Ebenso wie der Druck farblich aufgebaut sein soll. Standardmäßig wird je nach gewähltem Material die vorgeschlagene Anzahl an weißen Grundschichten (White) eingestellt. Darauf erfolgt dann die Farbschicht (CMYK) – meist reicht eine – und ggfs. noch die Schicht, die dem ganzen Motiv noch den Glanz (Gloss) verleihen soll.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Einfache Wahl zwischen 3 Qualitätsstufen

Außerdem könnt ihr noch einstellen, ob der Druck einfach einheitlich flach erfolgen soll oder mit 3D Textur. Denn mit der Amass3-Intechnology könnt ihr dem Druck Struktur mitgeben. So lassen sich beispielsweise Materialien nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar drucken. Oder auf einem Bild das eigentliche Motiv hervorheben, z.B. bei einem Portrait.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Flach oder mit 3D Texture – ihr habt die Wahl!

Hier gilt wieder, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Anschließend wird der Druck zum Gerät übertragen. So wie man es vom 3D Druck kennt. In der Software könnt ihr euch dann den Druckfortschritt anzeigen lassen.

eufyMake UV Drucker E1 Test Software
eufyMake UV Drucker E1 Test Software
Nach der Datenübertragung kann der Druck direkt über die Software oder die Taste am eufyMake UV Drucker gestartet werden.

Natürlich gibt es auch eine entsprechende App. Hier kommt dieselbe App wie beim 3D Druck zum Einsatz. Ihr müsst hier lediglich statt dem 3D Drucker, bzw. Druckstudio, das UV Print Studio auswählen.

JetClean Selbstreinigungssystem

Egal ob man als gewerblicher Anwender den eufyMake E1 jeden Tag von früh bis spät am laufen hat oder nur gelegentlich druckt – man muss sich keine Sorgen hinsichtlich Verstopfung, Farbverunreinigung oder ähnlichem machen. Auch hier hat sich im Rahmen des Beta Tests, bzw. dem Kickstarter-Projekt viel an Entwicklung getan. Der Druckkopf wird grundsätzlich feucht gehalten. Aber die Tinte wird bei längerer Nichtnutzung aus den Leitungen entfernt. Dies geschieht alles automatisch und lässt sich in 3 Stufen, je nach Einsatzszenario, einstellen. Auch ein Energiesparmodus wurde integriert, so dass nach 10-minütiger Inaktivität der eufyMake E1 in den Standby-Modus wechselt.

Auch wenn ich also mal mehrere Tage hintereinander nicht gedruckt habe, musste ich maximal wieder neu die Tinteneinspritzung aktivieren. Die Druckergebnisse blieben dabei konstant gut!

Standard- und Mini-Flachbett

Die meisten Standard-Objekte passen auf das Standard-Flachbett mit 330x420mm oder auf das Mini-Flachbett mit 330x90mm. Ebenso die Folien für den UV DTF Druck (siehe unten). Hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Ich habe hinsichtlich der Motive auch immer mehr mit KI-Assistenten herumgespielt. Grafiken, Schriftzüge und Ähnliches sind damit einfach und schnell erstellt. Damit wird dann nicht nur das Glas, die Powerbank oder was auch immer zum Unikat, sondern auch das eigentliche Motiv selber.

An diesem Beispiel erkennt man auch gut die 3D Textur. Bis zu 5mm Höhe sind hier möglich. Das Ausprobieren zeigt aber auch schnell, dass 5mm wenig klingen, bei den meisten Drucken aber wahre „Berge“ erzeugen können.

Rotationsdruck

Wenn ihr z.B. Tassen, Becher oder auch Gläser direkt bedrucken möchtet, dann am besten mit dem Rotationsdruck-Aufsatz. Statt dem Flachbett wird dieser Aufsatz direkt in den eufyMake E1 eingesetzt. Und in den Rotationsaufsatz kommt dann das zu bedruckende Objekt. Unterstützt wird ein Druckdurchmesser von 40-100mm und eine Drucklänge von 80-245mm.

eufyMake UV Drucker E1 Test Rotate Aufsatz
eufyMake UV Drucker E1 Test Becher

Das funktioniert wirklich sehr gut. Auch bei Tassen mit Griff hatte ich bei meinen Drucken keine Probleme.

eufyMake UV Drucker E1 Test Tasse

Dennoch muss man einige Dinge beachten.
Zunächst muss die Form des Objektes passen. denn der Rotationsaufsatz dreht das Objekt nicht nur, sondern hebt es auf der rechten Seite auch so an, dass es horizontal zum Druckkopf ausgerichtet ist. Und da steckt tatsächlich die große Tücke. Denn die meisten Trinkflaschen haben nach oben hin in irgendeiner Form eine Verjüngung ihres Volumens. Ergo müssten die Objekte dann eher auf der linken Seite angehoben werden, was leider nicht funktioniert.

eufyMake UV Drucker E1 Test Rotate
Funktioniert aufgrund der Form leider nicht, da sich die Flasche nach oben zu sehr verjüngt. Andersherum (Verjüngung nach unten) wäre es möglich.

Somit eignen sich von der Form her also nur solche Objekte, die insgesamt vom Durchmesser eher gleichmäßig geformt sind oder sich nach oben hin etwas erweitern. Und Nein, leider lassen sich die Objekte nicht einfach umdrehen. 🙂

eufyMake UV Printer E1 Glas

Ein Hinweis noch zum direkten Bedrucken von Gläsern. Das funktioniert super und die Farben sehen auch toll aus. Allerdings sollte man bedenken, dass der Druck nicht wirklich spülmaschinenfest bei Gläsern ist. Ein Trinkglas direkt zu bedrucken ist also weniger sinnvoll. Außer man spült eh klassisch mit der Hand und auch nicht zu heiß. Eine geeignetere Alternative ist hier der Druck von Stickern (UV DTF), die dann auf das Glas aufgebracht werden.

UV DTF Druck

Beim UV DTF Druck druckt ihr Sticker, die ihr dann auf andere Objekte übertragen könnt. Mal abgesehen davon, dass man einfach nur seine eigenen Sticker drucken kann, eignet sich diese Methode auch in anderen Fällen hervorragend. Wenn zum Beispiel das Objekt zu groß für den Drucker ist, könnt ihr euch einen Sticker drucken und dann diesen einfach auf das Objekt kleben.

eufyMake E1 Test UV Printer

Bei den Stickern habt ihr zudem zwei grundlegend unterschiedliche Optionen. Einmal einen klassischen Sticker, der sich mitsamt Trägerfolie aufkleben lässt. Diese Option hat sich bei mir als gute Alternative herausgestellt, wenn Das Motiv auf dem Objekt möglichst wasserfest sein soll. So habe ich Trinkgläser statt mit direktem Druck – der sich in der Spülschaine löst – mit Stickern versehen. Diese halten jetzt seit 6 Monaten – auch in der Spülmaschine.

eufyMake E1 Test UV Printer Tauchflossen Sticker

Noch eindrucksvoller bezüglich der Haltbarkeit finde ich die Sticker auf meinen Tauchflossen. Diese haben inzwischen knapp 20 Tauchgänge hinter sich. Vorrangig im Salzwasser und bis zu 40m Tiefe. Hier kann ich also guten Gewissens sagen: Härtetest bestanden!

eufyMake E1 Test UV Printer
Der Sticker wird gedruckt, auf das Objekt (hier Glas) übertragen und anschließend die Trägefolie entfernt.

Bei der zweiten Option Sticker auf Objekte zu übertragen, sind wir näher am Ergebnis wie beim Direktdruck. Hier wird zwar auch zunächst ein Sticker erstellt und auf das Objekt übertragen. Anschließend wird jedoch die Trägefolie abgezogen, so dass ausschließlich die gedruckte Farbe als Sticker auf dem Objekt verbleibt.
Das sieht dann in den meisten Fällen optisch schon besser – im Sinne von hochwertiger – aus, als der normale Sticker. Allerdings ist hier dann auch die Wasserfestigkeit nicht mehr so gegeben.

Nachdem die Sticker – egal welche Art – im eufyMake UV Drucker erstellt wurden, müssen diese anschließend noch mit dem DTF A-Film laminiert werden. Das geschieht mit dem Laminiergerät. Hier ist auf einer Rolle der DTF A-Film enthalten. Das Laminieren geht dann fast wie bei jedem anderen Laminiergerät. Bloß muss man das Papier hier nicht erst in die Laminierfolie einpacken und dann einschieben, sondern einfach nur den Foliendruck in das Laminiergerät geben. Mit dem angebrachten Cutter lässt sich das Ganze dann auf der anderen Seite sauber abtrennen.

Um ggfs. mehrere Sticker auf einer Folie zu trennen, liegt dem Laminiergerät auch noch ein kleiner Tisch-Cutter bei. Damit lassen sich die einzelnen Sticker dann sauber trennen.

Roll-to-Film

Mit dem Roll-to-Film Druckaufsatz könnt ihr ebenfalls Folie bedrucken. Hier aber weniger im Sinne von Stickern, sondern eher für eine vollflächige Folierung. Bis zu 10m beträgt die maximale Drucklänge. Reicht also nicht ganz um die Privatyacht neu zu folieren, aber für den Rallyestreifen auf dem Auto allemal. 😉

Spaß beiseite, viele Druckbeispiele, die ich sehen durfte waren mit Skate- oder Surfboards. Also großflächige Objekte, denen durch die Folierung ein neues Design gegeben wird. Also genau wie man es bei der Folierung von Fahrzeugen kennt. Nur eben hier als DIY-Lösung.

Da ich den Roll-to-Film Aufsatz selber bislang nicht testen konnte, kann ich hier keine eigenen Beispiele und keine Anleitung liefern. Als Einsatzmöglichkeit kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass man eben ein Produkt – Skateboard, Surfboard oder für unsere Breiten vielleicht eher Skier – schon beim Kauf komplett individualisieren lassen kann. Modell auswählen, Design auswählen – oder ein eigenes Design abliefern – und am nächsten Tag das komplett individualisierte Produkt abholen.

Druckbeispiele

Druck auf Leinwand

Druck auf Holz

eufyMake E1 Test UV Printer Wandbild Holz

Druck auf Acryl (Light Art)

Druck auf Metall – Displate

eufyMake UV Printer E1 Metall Displate
Displate

Druck auf Metall – Tassen/Trinkflaschen

eufyMake UV Drucker E1 Test Tasse

Druck auf Glas

eufyMake UV Printer E1 Glas

Druck auf Kunststoff – Smartphone Hülle

Druck auf Kunststoffe – Diverse

eufyMake UV Printer E1 Powerbank
Powerbank

Druck auf Keramik

eufyMake UV Printer E1 Magnet 3D
Kühlschrankmagnet

Druck von Stickern

eufyMake E1 Test UV Printer Sticker
eufyMake UV Printer E1 Sticker

Preis & Verfügbarkeit

Der eufyMake E1 UV-Drucker ist ab dem 06. Mai 2026 auf Lager. Bestellungen können über die offizielle eufyMake Webseite bereits getätigt werden. Wie immer gibt es schon zum Verkaufsstart die ersten Deals und Rabatte.

eufyMake UV Printer E1 Unboxing
eufyMake E1 BundleInhaltUVPVerkaufsstart
Preis
eufyMake E1 Starter-SetE1 UV Drucker (Mini- und Standard-Flachbett)
Tinte- und Reinigungskartuschen-Set
2.499€2.299€
eufyMake E1 Rotationsdruck-SetE1 UV Drucker (Mini- und Standard-Flachbett)
Rotationsdruckaufsatz
Tinte- und Reinigungskartuschen-Set
2.899€2.669€
eufyMake E1 + UV DTF-Laminiergerät-SetE1 UV Drucker (Mini- und Standard-Flachbett)
UV-DTF-Laminiergerät
Tinte- und Reinigungskartuschen-Set
2.899€2.669€
eufyMake E1 Deluxe-SetE1 UV Drucker (Mini- und Standard-Flachbett)
Rotationsdruckaufsatz
UV-DTF-Laminiergerät
Tinte- und Reinigungskartuschen-Set
3.299€2.899€
Tinte

Der eufyMake Roll-to-Film Aufsatz ist einzeln für UVP 499,00€ erhältlich. Ein eufyMake Basic Material-Set für den eufyMake E1 UV Drucker gibt es für 299,99€; das Deluxe Material-Set schlägt mit 459,99€ zu Buche. Mit diesen Material Sets hat man zwar direkt einige Leinwände, Holz- und Displate-Rohlinge für Bilder oder beim Deluxe Set auch Becher, mit denen man direkt gut loslegen kann. Preislich – sowohl für die persönliche Nutzung, als auch für die gewerbliche – lohnt sich aber definitiv hier der Blick zu günstigeren Material-Angeboten auf dem Markt.

Fazit

Was mich am eufyMake UV Drucker E1 begeistert sind die vielseitigen Möglichkeiten. Die Kreativität ist nur durch die eigene Vorstellungskraft begrenzt. Die Ausdrucke haben eine super Qualität, sowohl von der Farbtreue, als auch von den details. Ich denke hiervon kann man sich anhand der oben geziegten Druckbeispiele ein gutes Bild machen.

Mit dem eufyMake UV Drucker E1 hat man eine industrielle Technik für den Heimbereich nutzbar gemacht. Aufgrund der nicht ganz günstigen Anschaffungs- und Betriebskosten (Tinte) ist der eufyMake E1 sicher noch nicht wirklich für Jedermann attraktiv. Das grundlegende Konzept hingegen schon. Gerade in Zeiten, wo Individualisierung bei vielen zum „Lebensgefühl“ gehört, spricht man mit so einem Produkt den Nerv der Zeit an. Aktuell noch eher die Creators, die dann die Individualisierung für andere übernehmen. Aber bei (fast) jeder technischen Neuerung fällt irgendwann der Anschaffungspreis, da die Entwicklungskosten wegfallen und Produktionen günstiger werden. Dazu kommt der Fortschritt.

Und so kann ich mir durchaus vorstellen, dass bei günstigeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten (Tinte!), der Slogan „UV Druck für Jedermann“ in Zukunft sehr gut passen könnte!

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