Habe heute die E1600 bekommen.
1. Kleinste Einspeiseleistung 150 Watt
2. Ist in 10 Watt Schritten einstellbar
Letzteres. Zwei Module an Solix, zwei an HM WR, Speicherausgang mit Y-Kabel an HM WR.
Die beiden Module am Solix möglichst ohne Teilverschattung und in die gleiche Richtung.
Mein E1600 ist an einem Hoymiles angeschlossen.
Das Akku liefert immer ca. 45 Volt an den Hoymiles, nur die Stärke schwankt entsprechend der eingestellten Wattzahl.
Ich gehe also von einem Akkupack mit 48 Volt aus.
Noch weitere Infos:
Entladen stoppt bei 10%, von den 1.6kWh sind somit maximal 1.44kWh nutzbar.
Schöner wäre gewesen, wenn das Akku brutto mehr als 1.6kWh hätte und dann 0-100% Nettoladung angezeigt würden, die 1.6kWh ausmachen.
Familienladung auf aktuell Null eingestellt, alles soll im Akku landen:
Bei aktuellem Wetter und zwei 430 Watt Modulen lädt bei mit das Akku nur mit ca. 445 Watt.
Dabei liegen pro Modul aktuell hier 293 Watt an, ca. 40 Watt werden pro Modul direkt an den Wechselrichter weitergeleitet (also eigentlich 250 Watt Aufladung pro Modul gerade), die Anker App zeigt aber nur eine Aufladung von 445 Watt gesamt und eine Einspeisung von null Watt an. Akku ist gerade bei 60% angelangt, also noch nicht im oberen Bereich, wo das Laden langsamer geht.
Es ist also ein Verlust von ca. 50 Watt.
Ich warte mal ab, wenn mehr Sonneneinstrahlung ist (wird jetzt langsam ja immer schwieriger), ob auch stärker geladen wird.
Wenn man drüber spricht...
jetzt scheint die Sonne stärker.
Anzeige in Anker App = 560 Watt Aufladung (gesamt) = 280 pro Modul, es werden aber 110 Watt pro Modul direkt an den WR durchgeleitet. Anzeige am Modul direkt = 415 Watt. Also Verlust von wieder ca. 50 Watt insgesamt.
Weitere Besonderheiten:
Gestern abend Akku an Module angeschlossen, diese lieferten noch 36 Watt pro Modul.
App zeigte NULL Aufladung, am Wechselrichter kam aber ebenfalls nichts an.
die 36 Watt pro Modul (also 72 Watt gesamt) verschwanden irgendwo im E1600...
Es sind also noch einige Unstimmigkeiten da, die weiter beobachtet werden sollten, bzw. Nachbesserungen der Firmware benötigen.
Oder wenn es systembedingt unabänderlich ist, sollten diese Besonderheiten kommuniziert werden.
Ein Hinweis für die Personen, die Module mit einer hohen Spannung haben, aber einer geringeren Stromstärke.
Beispielhaft die Trina Vertex S+, oder auch andere.
Am Zweitwohnsitz habe ich aktuell je drei gleiche Module pro WR-Eingang parallel geschaltet, und das zweimal an einem 4fach WR (HMS-2000).
Eins direkt nach Westen, eins nach Süden, eins nach Osten.
Das südliche mit einer Aufrichtung von 45Grad, die beiden anderen steiler mit ca. 60 Grad (für Sonnenauf- und Untergänge).
Vorher hatte ich die Module je einzeln am MPPTs und rausgefunden, dass trotz allem der Spannungsverlauf fast identisch war.
Durch die hohe Voltzahl (44 Volt), die aber unterhalb der 60 Watt Eingang Wechselrichter (bzw. demnächst auch dort E1600), ist halt die Stromstärke, welche sich durch die Parallelschaltung addiert nie so hoch, dass sie in den Kurzschlussstrombereich wandert. In Extremfall lag ich mal bei 12 Ampere.
Diese Parallelschaltung von drei Modulen läuft wie gesagt aktuell an einem MPPT-Eingang eines Hoymiles und liefert gerade im Sommer an manchen Tagen bereits ab 5:30 Uhr bis nach 21 Uhr schon eine ordentliche Leistung.
Der Hoymiles bei mir ist robust und nimmt auch 15 Ampere pro Eingang an.
Ich überlege noch, den Aufbau mit einem E1600 zu testen, will aber nicht sofort 1000 Euro in den Sand setzen bzw. zersetzen, falls der Laderegler des E1600 das nicht schafft.
Und dann irgendwann auch am zweiten Eingang des WR einen E1600.
Da überlege ich aber noch, ob es sinnvoll ist.
Gerade mit den Erfahrungen, dass das Aufladen anscheinend begrenzt ist (bei mir waren es in einen anderen Kommentar gerade mal max 480 Watt gesamt), würde eine längere Aufladezeit ja Sinn machen.
Durch den Aufbau in drei Himmelsrichtungen wird der Zeitraum der reinen Grundversorgung durch Akku (bei mir 250-290 Watt) reduziert.
Durch zwei E1600 könnte man das erste Akku ab 21:30 Uhr bis 02:00 Uhr entladen lassen, das zweite dann von 02:00 Uhr bis 05:30 Uhr
Das ganze müsste ich noch testen, ob die Einspeiung nicht zuviel Strom tagsüber wegnimmt, dass ich während der Akkuaufladezeit unter den Grundverbrauch falle, bzw. wenn ich die Aufladestärke reduziere, ich die Akkus nicht voll bekomme.
Falls ersteres könnte ich ja an einem weiteren WR-Eingang weitere Module anschließen.
Module sind ja bedeutend günstiger als Akkus...
Hey, vielen Dank für deine Informationen. Da du unterschiedliche Aufbauten hast und Hersteller verwendest können wir das nicht nachbilden. Das ist somit sehr informativ. Im großen und ganzen bestätigt das aber auch das etwas schwer nachvollziehbare Verhalten. Hier wird bestimmt noch nachjustiert.
Nachdem ich ähnliche Probleme hatte wie von verschiedenen bereits beschrieben, habe ich auf ein neues Firmware-Update gewartet. Dieses ist gestern gekommen (v1.3.0). Leider zeigte sich nach dem Einspielen das gleiche Problem wie zuvor.
Meine Einstellung unter Tags sind:
Familienladung: 0W
das heißt, der komplette erzeugte Strom müsste die Solarbank laden. Allerdings wurden eine geraume Zeit bei einer Erzeugung von 514W nur 180W in die Solarbank und 334W in Hausnetz geleitet. Nach ca. 30min. wurden bei einer Erzeugung von 264W nur noch 0W in die Solarbank und 255W ins Hausnetz geleitet. Die eingeleiteten Hausnetzwerte habe ich zusätzlich mit einer Messsteckdose überprüft und stimmten mit den Werten aus der Anker App überein.
So wurden trotz einer erzeugten Energie von 2,7kwh die Solarbank nur bis zu einem Wert von 42% (heißt um 32%) aufgeladen!
Update: Heute 14.09.23:
4,23kWh Solarstrom erzeugt, leicht bewölkt , aber im Großen und Ganzen herrliches Wetter.
Einstellung der Familienladung: 0W
Dennoch hat die Solarbank 83% in das Haus (Familienladung) durchgeleitet und nur 17% in die Solarbank
Damit kam die Solarbank gerade mal auf 30% Ladezustand über den ganzen Tag!
Wenn man Anker anschreibt bekommt man eine dumme KI Antwort die mit dem Problem nichts zu tun hat.
Wenn sich hier nichts ändert ist die Solarbank absolut unbrauchbar.
Die Einstellung der Familienladung wird für das Laden völlig ignoriert. Diese Einstellung funktioniert ausschließlich bei der nächtlichen Einspeisung (meine Einstellung hier 150W).
Allerdings bei dem Ladezustand nur 2 Stunden!
Das ist bei mir dasselbe und ganz offensichtlich ein Problem der Firmware 1.3.0 weil vorgestern mit 1.2.7 ging noch alles. Bitte ein Ticket öffnen damit der Fehler zeitnah behoben wird. Die dämlich KI taugt in der Tat gar nichts aber wenn man auf den Dünnpfiff antwortet geht das Ticket in den Support weiter.
Stand der Dinge:
Anker will in einigen Tagen eine korrigierte Firmware veröffentlichen.
Sie sind aber grundsätzlich jetzt auf dem Trip dass mindestens 100-150 W per Bypass durchgeleitet werden muss um ein stabiles System zu bauen. Damit wird mein Setup (nur ein Panel an die Solix und das andere direkt an den WR) natürlich etwas schlechter. Ich muss dann doch zwei Module an Anker anschließen fürchte ich, aber gleiche Ausrichtung am besten.
Ein reiner Ladebetrieb der mit der alten Firmware noch möglich war geht nicht mehr.
Die Energiepläne mit 0 W werden de facto im Moment ignoriert. Die Zeit holt er sich per NTP, warum die Zeitpläne teilweise viel zu spät loslassen ist unklar. Zukünftig aber auch nicht mehr so relevant weil ja immer Familienladung konfiguriert werden soll.
Bin so mittelbegeistert... mir fehlt eine vernünftige Konfiguration und mir fehlen Status Screens für Netzwerk, Zeit, Zeitzone etc.
Minimal ist nun 10% Restkapazität.
Mein Anker E1600 hat die Firmware 1.3.0 und habe 2x Solar Module mit je 415W zusammen 830 Watt angeschlossen und bei Sonnigem Tag konstant zwischen 400-600Watt anliegen Familienabgabe 0% eingestellt (wird ebenfalls ignoriert und leite teilweise 100% weiter) von 0% Ladezustand laut Anzeige auf 33% Ladezustand gekommen und am nächsten Tag auf 71% d.h. wenn das so bleibt, geht der Anker beim mir auf Retour zurück.
Ja, leider ist das Phänomen aktuell bekannt. Seitens Anker wurde aber schon reagiert und man hat Updates in den nächsten Tagen versprochen. Üben wir uns also in Geduld 😉
Hallo,
ich habe das selbe Phänomen.
Die Ladung schraubt sich langsam hoch.
Bei ca. 400W vom Dach steigt die Ladeleistung schrittweise an. Dementsprechend sinkt die Einspeisung ins Haus.
Der Aspekt ist, dass die Solarbank während des Ladens aber ca. aller 2 Minuten ganz kurz auf Standby schaltet
(Gut zu beobachten in der App).
Dann beginnt der Ladevorgang neu und die Leistung zum Laden schraubt sich langsam wieder hoch.
Nach der Standby-Phase geht die volle Leistung dementsprechend zum WR.
Über die Dauer des Tages erreiche ich sehr schlechte Ladewerte, weil mehr als 60% ins Haus gehen.
Es ist so, als würde man mit dem Auto Gas geben, dann eine Vollbremsung machen und dann wieder beschleunigen 😔
Zudem habe ich Bedenken, dass der Akku dadurch Schaden nimmt.
Ich hatte keine Ruhe damit und habe verschiedene Konfigurationen getestet.
- Bei Anschluss nur eines Panels, generierte Leistung ca. 200W, wechselt die Bank ständig zwischen Standby und Laden hin und her.
- Bei Ausschalten des WR passiert gar nichts mehr. Es wird ca. 35W Laden angezeigt.
- Dass die Einstellung der "Familienladung" ignoriert wird, während von Solarseite etwas kommt, ist gesichert.
Ich denke es ist ein Problem des Trackers, deshalb schaltet sich die Bank (verlässlich) nach 2 min in Standby, um dann wieder in den Lademodus zu wechseln.
Vielleicht hat es etwas mit der "Logik" zu tun, dass unter 100W Solarleistung Bypass (und somit Standby der Bank) aktiviert wird.
Alles in allem hoffe ich, dass es ein Softwareproblem ist und durch Firmware behoben werden kann.
Ansonsten hat Anker hier ein total unausgereiftes Produkt auf den Markt gegeben.
Ich hatte eigentlich nicht vor, am (inoffiziellen) Beta-Test teilzunehmen 😅
Firmware 1.3.4:
ja ich beobachte Identische Ladeabbruche, bei wolkenfreie Himmel (ohne Beschattung) und es liegen konstante 630Watt Solarleistung an und die Ladung währt ständig hin und her, rauf runter Teileweise bis auf aus. Bin heute von 10% auf 50% hochgekommen Rekordwerte (40% bei besten Bedingungen).
Ich kann es nicht verstehen.