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Frage Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro - App lokal/Internet,Cloud Betrieb

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Moin,

ich habe mir gestern eine Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro bestellt und habe gerade im Netz gelesen, dass die App nur mit einer bestehenden Internetverbindung funktioniert. Also ohne Cloudanbindung keine aktuellen Daten und keine Konfiguration/Anpassung möglich?

Hier ein Artikel zu dem Thema von der Anker Hilfsseite: Kann ich das Anker Balkonkraftwerk auch ohne Anker App verwenden?

Das wäre ja dann richtig doof. Der Strom fällt aus und damit auch das Internet möglicherweise und man kann dann den Betrieb der Notstromsteckdose nicht überwachen oder konfigurieren? Oder das System wird durch einen Hardwaredefekt extrem heiß oder Rauch entwickelt sich und man hat gerade keine Internetverbindung, könnte aber möglicherweise über die App das Problem durch Umleitung, Abschaltung von Panels oder Batterie entschärfen. Was passiert wenn Anker aufgekauft wird oder Pleite geht? Oder US und chinesische Cloud Speicher in Europa nicht mehr zur Verfügung stehen?

Was dann? Kann ich meine Anlage dann nur noch mit der letzten Konfiguration betreiben, oder gibt es eine andere Möglichkeit der Konfiguration ohne Internet-/Cloud-Anbindung?


7 Antworten
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Man kann sie auch via Bluetooth betreiben, aber Fernwartung und so geht halt nur über Internet. 


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Rainer | Team Anker.Blog

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Wenn man Google's Gemini glauben kann, ist es noch viel schlimmer. Angeblich kommunizieren die Solarbank und der Smart Meter (die zwangsläufig im gleichen lokal Netz installiert sein müssen) nur über die Anker Cloud. Wenn also deren Server abraucht, ist es völlig unsinnigerweise vorbei mit der Nulleinspeisung. Und wenn irgendein böser Bube aus ihren Verbrauchsdaten ermittelt, wann Sie wahrscheinlich zuhause sind, kann er ganz gezielt ein Einbruchskommando losschicken. Und Sie haben absolut keine Kontrolle. Und es wird Ihnen vor dem Kauf auch nicht mitgeteilt.

Jeder vernünftige Mensch geht davon aus, dass zwei Geräte direkt miteinander kommunizieren (ohne Umwege über irgendwelche dubiosen Server), wenn der Hersteller vorschreibt, dass beide im gleichen Netz installiert werden müssen. Ob dies ein nur versteckter Mangel ist oder eine arglistische Täuschung, muss jeder für sich selbst entscheiden.


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@hermann007 

Hallo Hermann!

Wenn Du etwas über KI recherchierst, ist es okay, diese Ergebnisse mitzuteilen. Was nicht okay ist, diese Ergebnisse nicht zu hinterfragen:

Die Aussage von GG ist falsch.

Die Solarbänke und die Smartmeter kommunizieren auf lokaler Ebene, im lokalen W-Lan. Die Daten werden in Intervallen in die Cloud geschickt. Für die heimische Netzwerkstruktur ist jeder selbst verantwortlich. Dass das besser laufen könnte, da sind wir uns einig. Aber bei den Punkten versteckter Mangel oder arglistige Täuschung bin ich raus. Dafür sehe ich nicht einen stichhaltigen Beweis.

Liebe Grüße David! 🙂


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David | Team Anker.Blog

hermann007 1. Oktober 2026 10:56

@david

Hallo David,
danke für die Info, es wäre schön gewesen, wenn Anker das auch so offen kommuniziert hätte um Mißverständnisse zu vermeiden. Dann hätte sich die dumme KI wahrscheinlich auch nicht so falsch geäußert.

Ich habe es ausprobiert, indem ich dem Smart Meter auf meiner Fritzbox die Berechtigung für das Internet entzogen habe. Da derzeit mein Haus mit meiner großen PV versorgt wird, geht die gesamte Solarproduktion in den Speicher. Mir der Konfiguration auf Eigenverbrauch ist das auch richtig so. Es sieht zumindest so aus, als ob die Solarbank weiterhin die Daten des Smart Meters bekommt. Und das geht ja nur, wenn beide lokal kommunizieren.

Dass die App dann fälschlicherweise eine Hauslast von 0W meldet, verstehe ich allerdings nicht. Anscheinend meldet auch der Smart Meter separat seine Daten an die Cloud. Das ist weder für den Betrieb der Solarbank noch für die App nötig, es würde reichen, wenn die App Daten meldet.

Warum die App nicht lokal mit der Solarbank kommuniziert und den Umweg über die Cloud nimmt, verstehe ich nicht. Technisch gesehen ist es nicht nötig, zumal es sich ja um sensible Daten handelt.

Und ja, solange man für die Einrichtung der Solarbank die Datenschutzbestimmungen von Anker abnicken muss, ist rechtlich alles ok. Denn dann kann jeder Hersteller machen, was er will. Aber dass ein Hersteller das riesige Loch der Einwilligung in der DSGVO ausnutzt, um an unsere Daten zu kommen, muss man der DSGVO vorwerfen und nicht dem Hersteller. Der reizt nur seine rechtlichen Möglichkeiten aus. Wollen wir einmal hoffen, dass sowohl die Übertragung unserer Daten als auch deren Speicherung so erfolgen, dass Unbefugte (wer ist eigentlich aus Sicht von Anker befugt?) sie nicht einsehen können.

By the way: Weiss jemand, wo Anker unsere Daten speichert?

Liebe Grüße
Hermann


David Pochstein David Pochstein 1. Oktober 2026 14:43

Hallo Hermann!

Wo die Server stehen, kann ich Dir nicht sagen. Geraten: In China.

Du brauchst nicht unbedingt Internet, um die Daten der SB zu bekommen. Lass den Speicher noch mal lokal laufen. Dann öffne die App, (Bluetooth muss aktiviert sein am Smartphone), tippe unten auf die Geräteliste und wähle dort die SB aus, mit der Du Dich verbinden möchtest. Es erscheint eine Meldung. Ganz wichtig: Diese Meldung nicht bestätigen! Auf dem X wegklicken! Jetzt baut sich, i.d.R., die BT-Verbindung auf. Mit der solltest Du alle relevanten Daten auslesen und auch ggfs. Änderungen am Speicher vornehmen können.

Liebe Grüße David! 🙂


hermann007 1. Oktober 2026 15:10

@david Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich das meinem Home Assistant beibringe 😉


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@hermann007 probier es selbst aus, kappe die Internetverbindung, ziehe Telefonkabel oder Glasfaser aus dem Router, und solange das lokale WiFi steht, wird Nulleinspeisung funktionieren, du siehsts bloß in der App nicht mehr, weil die Daten von der SB2 nicht mehr in die Cloud gehen. Selbst wenn das SM keine Wifi Verbindung zum Router mehr hat, produziert die SB2 mit festem Einspeisewert weiter.

und ja, es fragt sich, ob es sein muss, dass meine BKW und SM Daten in die Cloud gehen...aber es ist halt auch komfortabel, zu sehen, was die SB macht, wenn man nicht zuhause ist. Anker macht das halt so und meines wissens andere Hersteller ebenso.

Erstens gilt die Unschuldsvermutung und sind wir mal ehrlich, wir geben übers Handy, Auto, eBike oder was weiß ich so viele Daten in die Cloud preis, darüber denkt niemand nach.


hermann007 1. Oktober 2026 11:05

@kehrenberger Dass es auch anders geht, zeigt z. B. Shelly. Bei denen hat man die Möglichkeit, in jedem einzelnen Gerät die Cloud-Kommunikation zu verbieten und sie stellen ein API bereit, um die Daten lokal abzuholen und das Gerät lokal zu steuern. Dass man durch das Verbieten der Cloud-Kommunikation manche Möglichkeiten des Gerätes nicht mehr nutzen kann, wird offen kommuniziert. So hat jeder Benutzer die Wahl und Steuerungssysteme wie z. B. Home Assistant brechen sich auch keinen ab, um an die Daten des Gerätes zu kommen.
Letztendlich zeigen diese Schnittstellen, wie Ernst es einem Hersteller ist, die Interessen seiner Kunden zu verfolgen.


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der eine Hersteller gibt diese Option, der andere nicht, der eine Hersteller bietet dadurch bestimmte Funktionen, der andere bietet sie garnicht an..... es bleibt jedem überlassen, das für ihn richtige Produkt zu wählen....


hermann007 1. Oktober 2026 12:31

@kehrenberger ...wenn er sich dessen VOR (!) dem Kauf bewusst ist. Und dass ihm das bewusst werden kann, muss er VOR dem Kauf vom Verkäufer/Hersteller informiert werden. Und kein Hersteller informiert gerne über Tatsachen, die einen Interessenten möglicherweise vom Kauf abhalten. Und anhand eines vorab heruntergeladenen Handbuchs die verwendeten Kommunikationskanäle zu analysieren, die stehen dort ja meist nicht direkt drin, dürfte für die meisten Kunden prinzipiell unmöglich sein. Und alles anderen werden den Aufwand scheuen.
Also ist die von Ihnen angesprochene Wahlfreiheit entweder mit sehr viel Aufwand verbunden (und das ist mittlerweile bei allen möglichen Dingen wie dem Herunterladen einer App, der Verwendung einer payback-karte, usw. usw. so) oder sie existiert nur auf dem Papier.

Meines Erachtens ist ihr Ansatz falsch, dass ich vor dem Kauf wissen muss, welche Daten abfliessen werden. Jeder wirklich seriöse Hersteller macht das optional. Das funktioniert aber nur, wenn es dessen Software-Architekt eingeplant hat.


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der Vergleich hinkt etwas, Shelly hat schon immer eine offenere Architektur, außerdem ist es hier ein SM, kein BKW. Das Anker SM schickt auch nichts in die Cloud, es ist die SB, wie übrigens die meisten modernen BKWs oder PVs. Vermutlich kann man auch Solix lokal steuern, hier gabs schon einige Posts über HA-Steuerungen.... Information ist Hohlschuld, und wenn man sich etwas erkundigt, weiß man Bescheid. Wenn du nichts in die Cloud schicken willst, musst Du ein BKW finden, das das nicht tut, keine Ahnung, ob es eines gibt...oder selbst basteln.


hermann007 2. Oktober 2026 02:29

@kehrenberger Hallo,
zu "Shelly hat schon immer eine offenere Architektur": Ist das für Dich ein Grund, dass andere Systeme nicht offen sind? Oder was soll dieser Satz sagen?
zu "Vermutlich kann man auch Solix lokal steuern": Nein, kann man nicht. Man bekommt die Daten nur aus der Anker Cloud. Und klemmt man die Anker Cloud ab, war's das. Anker bietet weder ein offizielles noch ein inoffizielles API an. Weder, um lokal die Daten des BKW abzuholen, noch um irgendetwas zu steuern. Alle bekannten Lösungen gehen über die Anker Cloud.
Zu "Information ist Hohlschuld (sic), und wenn man sich etwas erkundigt, weiß man Bescheid":
1. kann Information keine reine Holschuld (!) sein, weil dafür erst einmal jemand da sein muss, der die Informationen bereitstellt. Erst dann kann man sich erkundigen
2. sind Formate wie dieses Forum ja gerade dazu da, solche Informationen auszutauschen. Wenn Du mir also vorwirfst, hier Fragen zu stellen, führst Du dieses Forum ad absurdum
3. deine Antwort macht auf mich nicht den Eindruck, als ob Du "Bescheid" weisst.

Ich habe mir übrigens die Posts zu Anker Daten Exports hier im Forum angesehen (Du weisst schon, Information ist Holschuld). Entweder machen es die Leute über einen CSV-Export in der Anker App (der auch wieder nur über die Cloud funktioniert) oder direkt über die Abfrage der Cloud. Klemmt man die Cloud ab, weil man keine sensitive Daten auf irgendeinem undokumentierten Servern wer weiss wo haben will, lösen sich alle diese Ansätze im Nirvana auf. Da hätte man Bescheid wissen können, wenn man sich erkundigt hätte nach dem Motto "Information ist Holschuld".


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Ich sehe, Du kennst Dich aus, hast Deinen Humor noch nicht verloren, dass Du Dich über Typos lustig machst. Ich werfe Dir garnix vor, sollte es so rübergekommen sein, entschuldige ich mich dafür. Aber Du solltest akzeptieren, dass die Welt sich weiterdreht und manche Proukte nicht so sind, wie Du es möchtest. Ich finde es nicht falsch sich Gedanken zu machen, wir geben zu viele Daten preis, Smartwatch, -phone, -tracker tun es, ich sehe da beim BKW das kleinste Problem, und ich mag falsch liegen. Aber überlasse doch jedem diese Entscheidung selbst. Entweder Du verwendest Produkte nicht, die Deiner Ansicht nach wichtige Eigenschaften missen lassen, anscheinend wusstest Du ja doch, dass Anker die Cloud für die Datenvisualisierung und Steuerung in der App benutzt, oder Du machst Dir Deines selbst. Viel Erfolg!


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