In den letzten 4 Wochen konnten wir schon ein paar Daten zur neuen Solarbank 4 Pro leaken. Manches blieb aber dabei noch offen und ließ Platz für (optimistische) Spekulationen. Heute hat Anker SOLIX die Solarbank 4 Pro E5000 offiziell in Berlin vorgestellt. Und die beste Nachricht ist: die kühnsten Spekulationen sind wahr geworden!
Wer erste Eindrücke haben möchte, kann heute – am 12. Mai 2026 – auch auf unserem Instagram-Kanal vorbeischauen. Hier gibt es erste Live-Eindrücke vom Launch-Event und wir versuchen erste Fragen zu klären und weitere Informationen zu bekommen.
Hier gibt’s die Solarbank 4 Pro in 3 Minuten im Überblick:
Neue Maßstäbe bei Leistung und Kapazität
Als Tech-Blogger macht es richtig Spaß über die Entwicklungen im Solarbereich zu berichten. Denn bei diesem noch verhältnismäßig jungen Thema sind noch richtig große Entwicklungssprünge sichtbar. Ganz im Unterschied zu Smartphones beispielsweise.
Und so gibt es auch bei der Solarbank 4 Pro einen ordentlichen Entwicklungsschritt im Vergleich zum Vorgänger. Und der hat schon viele (sehr viele) Nutzer begeistert. Egal ob als steckerfertige PV-Anlage (Balkonkraftwerk) oder auch in Verbindung mit dem Power Dock als mitwachsende vollständige PV-Lösung für das eigene Zuhause.

Auch die neue Solarbank 4 Pro kann über den 800-W-Schuko-Anschluss direkt an einen bestehenden Hausstromkreis angeschlossen werden. Dadurch deckt das System den Grundstromverbrauch des Haushalts ab, ohne dass Änderungen an der Verkabelung erforderlich sind. Eine klassische Plug-and-Play oder DIY-Lösung.
Richtg ihr Potential ausschöpfen kann die Solarbank 4 Pro mit PluginPower 2.0, um dann im netzgekoppelten Modus eine Leistung von bis zu 2.500 W zu bieten.
Für eine höhere Eigenverbrauchsquote speist der bidirektionale Wechselrichter den erzeugten Solarstrom direkt in den Hausstromkreis ein. Bei vorhandenem, dediziertem Stromkreis kann eine Elektrofachkraft einen Wieland-Stecker installieren und die Anlage registrieren – so lässt sich die nutzbare Solarleistung deutlich erhöhen.
Für zusätzlichen Schutz und eine stabile Versorgung empfiehlt Anker SOLIX die Kombination mit dem neuen Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 für Lastschutz in Echtzeit.


Die Solarbank 4 Pro ist mit vier MPPT-Eingängen ausgestattet und ermöglicht dadurch eine Solareinspeisung von bis zu 5.000 W. Insgesamt lassen sich bis zu zwölf Solarmodule anschließen. Auch im Hinblick auf die Amortisation des Systems ein wichtiger Faktor.
Wie bereits die beiden Vorgänger kann die Solarbank 4 Pro auch im netzunabhängigen Betrieb über den seitlichen Off-Grid-Anschluss die wichtigsten Geräte weiter mit Strom versorgen. Die Umschaltzeit bei einem plötzlichen Stromausfall beträgt hierbei lediglich 10 ms. Um diese Funktion sinnvoll zu nutzen, muss allerdings das entsprechende Gerät – oder die entsprechenden Geräte – dauerhaft über die seitliche Off-Grid-Steckdose angeschlossen sein. Eine vollwertige „Insellösung“, bei der im Falle eines Stromausfalles die Versorgung über den „normalen“ Anschluss weiterläuft, stellt die Solarbank 4 Pro also weiterhin nicht dar.
Speicher satt
Neben den 2.500 W Ausgangsleistung glänzt die Solarbank 4 Pro auch mit einer integrierten Speicherleistung von satten 5 kWh. Damit wird der integrierte Speicher vom Vorgänger fast verdoppelt. Wie von den Vorgängern schon bekannt, lässt sich auch die Speicherkapazität der Solarbank 4 Pro mit Erweiterungsbatterien vergrößern. Die neuen BP5000 Erweiterungsbatterien bieten – wie der Name schon sagt – ebenfalls 5 kWh Speicherleistung. Bis zu fünf BP5000 lassen sich durch übereinanderstecken mit der Solarbank 4 Pro kombinieren. Damit steht eine maximale Kapazität von bis zu 30 kWh zur Verfügung.

Für eine besonders hohe Lebensdauer setzt Anker SOLIX auf 314‑Ah‑LFP‑Zellen in Automobilqualität und die InfiniPower™‑Technologie. Die Batterie erreicht bis zu 10.000 Ladezyklen. Ein integrierter Energieoptimierer ermöglicht eine vollständige Tiefentladung und maximiert so die nutzbare Speicherkapazität. Insgesamt entspricht das einer Lebensdauer von rund 15 Jahren.
Durch die IP66-Zertifizierung kann die Solarbank 4 Pro problemlos auch im Außenbereich aufgestellt werden. Ein uneingeschränkter Betrieb ist im Temperaturbereich von -20°C bis 55°C möglich. Wie schon die Solarbank Max AC gibt es auch hier zusätzlich eine C5-Zertifizierung für Korrosionsbeständigkeit. Dadurch ist auch ein Einsatz in Küstennähe mit Salzwassereinflüssen möglich.
Smart-Home-Integration
Die Solarbank 4 Pro nutzt Anker PowerOS und den KI‑Assistenten Anka für eine intuitive Steuerung und intelligente Energieplanung. Wetterdaten steuern das automatische Laden und Entladen, während das KI‑EMS Strompreisdaten von über 870 Anbietern auswertet, um dynamische Tarife optimal zu nutzen. Offene APIs ermöglichen die Einbindung in Home Assistant. Die lokale Verarbeitung und Verschlüsselung auf Finanzbranchen‑Niveau sorgen dabei für hohe Datensicherheit.
Wie auch bei der Solarbank Max AC gibt es zudem ein schickes Touch-Display an der Vorderseite. Hierüber sind die wichtigsten Informationen in Echtzeit sichtbar und man muss nicht erst in die App schauen, um diese abzulesen.
Kompatibilität mit Vorgängermodellen
Und auch wenn im Vorfeld viele geunkt haben, dass man dadruch sicher bei der Kompatibilität zu den Vorgängermodellen der Solarbank oder der Erweiterungsbatterien Abstriche achen müsse, belehrt Anker SOLIX eines besseren. Die Solarbank 4 Pro ist mit den Akkus der vorherigen Generation BP1600 und BP2700 kompatibel, während der neue BP5000-Akku mit 5 kWh-Kapazität auch mit den vorherigen Modellen Solarbank 2 Pro, 2 AC, 2 Plus und 3 Pro kompatibel ist.
Außerdem wird die Solarbank 4 Pro künftig auch mit dem Power Dock kompatibel sein. Wird werden im Rahmen des Launch Events noch versuchen einen genaueren Zeitpunkt herauszufinden. Wahrscheinlich fehlt es hier noch am letzten Schliff der Software oder an einer technischen Abnahme, um die Kompatibilität sicherzustellen.
Für mich, der mit einer einzelnen Solarbank 3 Pro begann und der jetzt mit dem Power Dock mit 2x SB 3 Pro und 1x SB 2 Pro den kompletten hausstrom – einschließlich Wärmepumpe und Wallbox – zuletzt schon 80% Autarkie im Monat erreichen konnte, ist die Solarbank 4 Pro somit hochinteressant. Und wir werden natürlich alles daran geben, dieses System dann für euch auch in genau diesem Szenario im Alltag zu testen.

Preis und Verfügbarkeit
Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro kann ab dem 12. Mai 2026 für 1.999 EUR (UVP) auf der Website von Anker SOLIX* für die Vorbestellung vorgemerkt werden. Die Solarbank 4 BP5000-Erweiterungsbatterie wird ebenfalls ab diesem Zeitpunkt für 1.399 EUR (UVP) erhältlich sein.
Eventuelle Sonderaktionen mit Rabatten zum Marktstart werden wir hier ergänzen, sobald uns diese Informationen vorliegen.
Erly-Bird-Angebot
Und hier kommt dann auch der Early-Bird Deal für die Solarbank 4 Pro. Wer sich im Zeitraum vom 12. Mai bis zum 11. Juni 2026 unverbindlich für die Bestellung registriert, kann sich so einen Rabatt von 25 Prozent auf den UVP der Solarbank 4 E5000 Pro und der Solarbank 4 BP5000 Erweiterungsbatterie sichern. Mit dem Rabatt-Code erhaltet ihr zusätzlich noch das neue dreiphasiges Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 zur Bestellung der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro ohne Aufpreis dazu.
Die Codes können dann im Zeitraum vom 12. Juni bis spätestens 21. Juni 2026 bei der Bestellung der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro im Anker SOLIX Online-Shop* eingelöst werden.
Für die ganz schnellen Besteller gibt es noch ein kleines Extra: löst ihr den Code mit der Bestellung innerhalb von 72 Stunden ab dem 12. Juni ein, erhaltet ihr zusätzlich ein kostenloses Sparschwein im Design der Solarbank 4 Pro. Da könnt ihr dann jeden Monat die gesparten Stromkosten reinwerfen und euch dann hoffentlich am Jahresende was schönes mit dem Geld gönnen! 😉
Und damit bleibt mir abschließend nur die Fragen zu wiederholen, die ich im Rahmen der Leaks bereits gestellt hatte und auf die viele von euch reagiert haben:
Was sagt ihr zu den technischen Details der Solarbank 4 Pro?
Hat Anker SOLIX eure Wünsche erfüllt?
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Ich hoffe auf zeitnahe Zertifizierung für Österreich, mit den vollen 2500W, nicht nur 800W.
Es ist derzeit nicht möglich, in Österreich 3x SB3 mit PowerDock zu betreiben.
Das darf bei der SB4 nicht passieren.
Moin,
es kam gerade ein Video zur Anker 4 raus von Anker selbst.
https://youtu.be/wm1OivXGGdk?si=sSJdrIGn1wUuznZN
Ich hätte mir mehr MPPT Tracker Belastung gewünscht 900W auf 1250W ist ja nicht die Welt.
Das doppelte also 1800W pro MPPT wäre gut gewesen. Oder wie seht ihr das?
Gruß Thomas
MC4 Stecker können in der Regel nur 30A. Spezielle ein bischen mehr. Also mehr als 2 Module ca. 450W und man wäre da schon drüber, da die so 13-14A pro Modul haben und wenn du die parallel schaltest addieren sich die Ströme.
1800 ist vielleicht etwas viel.. aber drei 500W Module in Reihe (90v?) wären ein echter Schritt gewesen.. Vielleicht gibt es ja eine sachlogische Erklärung. Gibt es??
Hi,
bitte auch klären ob diese über das Power Dock mit dem Shelly Pro 3EM Smartmeter kompatibel ist bzw. ab wann dies der Fall sein wird.
Sind die 800 W diesmal fix? Oder fliegt das Gerät wieder aus der Auswahl, weil 2 Klicks in der App die Grenze anheben und damit die Bedingungen nicht mehr erfüllt sind.?
Ist bekannt ob das „Anker PowerOS“ mit „offene APIs“ nur für die Solarbank 4 oder auch für die Solarbank 3 unterstüzt werden wird?
Also für mich als stolzer Besitzer eines Powerdock-Systems mit zwei 3pro und einer 2pro ist die neue 4pro mit ihren sehr interessanten Leistungsdaten nur dann sinnvoll, wenn Anker die Einbindung der 4pro in das bestehende Powerdock-System verbindlich zusagt!
Ich befürchte allerdings, dass das erst mit einer zukünftigen neuen „Powerdock Pro“ Station etwas wird.
Solange dazu keine klaren Aussagen kommen, kann ich leider nicht zuschlagen! Schade!!!
Laut der offiziellen Homepage und einigen Youtuber mit der Vorstellung soll es auf jeden Fall mit dem PowerDock möglich sein, mindestens drei der Solix 4-Anlagen damit zu verbinden.
Also ich habe auf jeden Fall vor mir zweimal die SP4 zu kaufen und das direkt in Verbindung mit dem PowerDock! Bin aber auch gespannt ob diese Kombi dann so gibt?!
Mit deiner Kombination kommst du doch in Summe auch an die Leistung der Version 4 heran oder? Siehst du Genre Vorteile in einem wechseln zu 4?
Mit 1250Wp / MPPT könnte ich also meine vier 585Wp Panels auf zwei Eingänge parallelisieren und mit den freien den Input Richtung 5000Wp steigern. Cool 🙂
Ohne garantierte Power Dock Kompatibilität hat die eigentlich interessante Solarbank 4 pro für mich leider keinen Nutzen!
Wie seht ihr das?
Laut Homepage ist es Kompatibel! Schau mal unter dem Punkt „Sicherheit“ 😊
Gruß Martin
Tatsächlich! Die Website wird offenbar stetig ergänzt und jetzt wird die Powerdock Anbindung beworben! Wunderbar! Vielen Dank!
Ja, das sehe ich auch so. Sie sollte zum aktuellen Powerdock kompatibel sein. Da sind auch bei mir zwei Anker drei und zwei Anker zwei schon installiert. Würde dann eine Anker zwei rausnehmen, um die viere mit einzusetzen. Platz für weitere zwölf Module hätte ich noch je 500 W.
mich würde es sehr interessieren, ob die Solix 4 Pro wohnzimmertauglich ist…also mich interessiert hier die Lautstärke. Hat das Teil Lüfter, die lauf brummen (Vollast ist okay – aber im Normalbetrieb 200W – 300W) ?
Hat da jemand bereits was gehört ?
Vorbestellung ab 12. Juni, nicht Mai… oder?
Ab dem 12. Mai kann man sich vormerken lassen und diese Vormerkung berechtigt einen zur vergünstigten Vorbestellung im Zeitraum vom 12. Juni bis 12. Juli!
Mir ist allerdings nicht klar, wie man die Vormerkung bei der Vorbestellung nachweisen soll bzw. kann! Hier in diesem Artikel ist von einem Code die Rede. Aber bei meiner Vormerkung habe ich zwar eine Mail erhalten, welche aber keinen Code enthielt!
Wie das dann am 12. Juni bei der Vorbestellung ablaufen soll ist mir unklar!
Weiss jemand mehr?
So ist es bei mir auch: registriert, Mail bekommen… That’s it. Das war aber bei der Solarbank 2 Pro auch schon so… Ich glaube kurz vorher kommt dann nochmal eine Mail mit einem speziellen Link (wenn ich mich recht erinnere). Muss man nicht verstehen… Anstatt das man ab jetzt einfach vorbestellen kann… das wäre einfacher.
Anyway… Warten und Geduld sind ja meine großen Stärken… not!
Bin ich der einzige, der das Konzept nicht versteht?
Kostenmässig ist man mit mehreren Bstterie-Elementen, Smartmeter, evtl Powerdock und.Installation doch locker bei einer grossen Solaranlage? Oder installiert ihr euch den Wieland Stecker selbst? Da verstehe ich nicht, wieso man bei hohem Energiebedarf nicht eine richtige Anlage baut? Da sind die Batteriepreise auch nicht mehr so hoch, man hat das All-in-one Klumpenrisiko nicht mit einem Defekt in einem Gerät, das alles in den Abgrund reisst, man bezahlt das All-in-one Gerät nicht mehrfach für etwas, was man gar nicht braucht (3xSB, wieso 3x WR kaufen?) hat den viel schlechteren Wirkungsgrad und total unklare Garantiebedingungen (oder erinnert ihr euch noch daran, dass SB, welche bei gewissen (zu günstigen) Händlern gekauft wurden, die Garantiebedingungen verloren haben sollen?!
Ich meine das nicht blöd, habe selbst 2x SB3 und eine grosse Anlage (3 verschiedene Liegenschaften), und habe mich intensiv mit der Materie beschäftigt… Aber meine Rechnung und die Bedingungen für die SB3 ist ganz ne andere als für die grosse Anlage. Und wenn ich lese, wie gross die Leute teilweise Speicher bauen – für den Weltuntergang? Rechnen tut sich das ja nie?! Aber wie gesagt: Vielleicht stehe ich ja auch auf dem Schlauch….
Hmm,
ich musste im letzen Jahr meinen PB-Speicher 24/8kwh erneuern und bin da auf Anker aufmerksam geworden. Ich hatte mich bei einigen anderen Firmen wie 1,5° und Tesla sowie VARTA erkundigt, aber da wäre diese Größe um ein vielfaches teurer geworden.
Also, ich habe hier drei SB3‘s a 8kwh zusammen 24kwh mit einem Powerdock und einer PV von 10kwp auf dem Dach und speise alle drei Phasen in das Hausnetz ein. Also keine Wielandstecker notwendig. Die Kosten dafür beliefen sich im letzen Jahr incl. Kabel und Installation auf ca. 7.000€. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge, wird sich das Invest in ca. Drei Jahren amortisieren.
Der Sinn an der Größe besteht darin, dass ich eine Wärmepumpe mit 3,5kwh Leistungsaufnahme habe und daher auch Nachts die Pumpe davon komplett betreiben kann. Ich speise immer noch ca. 40-60 kWh am Tag ein, wenn die Sonne scheint.
Im Sommer werde ich dann noch einen Bachlauf damit betreiben, damit ich den Strom nicht auch noch an die Netzbetreiber verschenke. Es könnte dann sein, das ich nochmal 8kwh Speicher nachlege.
Ich beziehe derzeit nur noch ungefähr 1-1,5kwh innerhalb von 24h aus dem Netz, was der Umschaltträgheit des Speichers geschuldet ist. Geplant ist auch noch eine Umschaltung auf nur Speicherbetrieb, wenn mal das Netz ausgefallen sein sollte. Das ist aber erst mal noch Zukunftsmusik.
Im Winter ist das natürlich anders, da dann schon mal für einige Tage die PV eingeschneit ist und ich den vollen Strom aus dem Netz beziehe. Dafür gibt es allerdings bei einigen Stromanbietern dynamische Tarife, wo ich dann die Speicher zu gewissen Zeiten auch aus dem Netz laden kann.
Die Strompreise gehen dann schon mal bis auf ca. 0,04€ herunter. Diese Zeit muss man dann abpassen. Das wird aber 24 Std. vorher bei der Strombörse angezeigt!
Gibt es eine Spezifikation für die Ausführung des Wielandanschlusses, die der Elektriker umsetzen muss, damit man die Anlage als 2500 W Anlage registrieren darf?
Ich habe eine Frage zur technischen Auslegung der Anker Solix 4 Pro.
Überall in den Werbetexten wird mit „4 MPPTs“, „1250 Watt pro MPPT“, insgesamt also „5000 Watt“ sowie „4–12 Solarmodule“ geworben.
Auf der offiziellen Anker-Seite steht aber ganz unten im Kleingedruckten bei den Amortisations-Modellrechnungen, dass dort von „12 Modulen à 500 Watt“ ausgegangen wird. Nach meiner Rechnung wären das dann insgesamt 6000 Watt PV-Leistung bzw. bei 4 MPPTs im Schnitt 1500 Watt pro MPPT.
Das liegt ja deutlich über den offiziell angegebenen 1250 Watt pro MPPT bzw. 5000 Watt gesamt.
Daher meine Frage:Ist eine solche Überbelegung der MPPTs vom Hersteller bewusst so vorgesehen und technisch unkritisch, weil der Wechselrichter die Leistung einfach begrenzt („Clipping“)? Oder muss man bei dauerhaft 1500 Watt pro MPPT damit rechnen, dass der Wechselrichter Schaden nehmen könnte?
Soweit ich es technisch verstehe, wären doch eigentlich hauptsächlich die maximale Eingangsspannung (Volt) und der maximale Eingangsstrom (Ampere) pro MPPT entscheidend. Die reine Modulleistung in Wattpeak wäre dann eher zweitrangig, weil der Wechselrichter die überschüssige Leistung ohnehin begrenzen würde.
Heißt das im Umkehrschluss, dass man theoretisch auch 6000 Watt Modulleistung anschließen kann, solange Spannung und Strom innerhalb der zulässigen Grenzwerte bleiben?